Ludwigshafen plant neue Ausweichschule für Bauzeiten
In Ludwigshafen am Rhein (Rheinland-Pfalz) soll ein neues Schulgebäude entstehen, das als Ersatzstandort dient. Wenn in den kommenden Jahren andere Schulen in der Stadt umgebaut, erweitert oder saniert werden, können die betroffenen Klassen einfach in dieses Gebäude ziehen. So soll der Unterricht weiterlaufen, ohne dass der Betrieb durch Baustellen zu stark gestört wird.
Bisher musste die Stadt oft teure Container anmieten, wenn Gebäude nicht nutzbar waren. Das will man künftig vermeiden. Der Neubau soll wirtschaftlicher und klimafreundlicher sein als die provisorischen Containeranlagen, die meist nur zehn Jahre halten. Das neue Gebäude hingegen soll über mindestens 30 Jahre genutzt werden.
Das Projekt ist zentral geplant. Das Grundstück liegt östlich des Heinrich-Pesch-Hauses, eingegrenzt durch die Kopernikusstraße, die Bayreuther Straße und die Frankenthaler Straße. Die Lage ist gut an Busse, Bahnen und das Radnetz angebunden. Für Grundschulkinder soll es zudem einen Shuttle-Service geben.
Das Gebäude wird so gebaut, dass es für alle Schulformen passt – egal ob Grundschule, Realschule Plus, Gymnasium oder Integrierte Gesamtschule. Es soll sogar möglich sein, dass zwei Schulen gleichzeitig dort untergebracht sind. Geplant sind multifunktionale Räume, eine Dreifeldsporthalle sowie eine barrierefreie Bauweise mit gutem Wärmeschutz und Akustik.
Das Bildungsministerium hat das Projekt bereits positiv bewertet und prüft derzeit, ob es so umsetzbar ist. Zudem winkt eine staatliche Förderung für das nachhaltige Vorhaben. Am Montag, den 7. September 2026, wird das Projekt im Bau- und Grundstücksausschuss offiziell vorgestellt.
Wenn alles nach Plan läuft, soll die Ausweichschule zum Schuljahr 2031/32 fertiggestellt werden. Die Stadt geht davon aus, dass das Gebäude sofort nach der Fertigstellung voll ausgelastet sein wird.