Lorsch saniert und erweitert die Nibelungenhalle
In Lorsch (Landkreis Bergstraße, Hessen) wird die Nibelungenhalle auf Vordermann gebracht. Das Gebäude in der Justus-Liebig-Straße 25 stammt aus dem Jahr 1964 und wurde zuletzt 1986 saniert. Über die Jahre kamen jedoch zu viele Mängel zusammen. Vor allem das Dach, die Fenster und die Fassade waren in einem schlechten Zustand. Das führte nicht nur zu optischen Problemen, sondern auch zu extrem hohen Energiekosten.
Zudem war die Halle nicht mehr zeitgemäß. Es fehlte an Barrierefreiheit, und die Logistik bei Anlieferungen war schwierig. Im Jahr 2017 wurde deshalb entschieden, das Gebäude umfassend zu sanieren, anstatt es abzureißen und neu zu bauen.
Die Arbeiten verändern das Gebäude spürbar. Der alte Eingangsbereich wird abgerissen. Stattdessen wird die Halle in Richtung Norden und Westen erweitert. Dort entsteht ein neues Foyer, das teilweise unterkellert ist. Auch im Inneren gibt es eine neue Ordnung: Während die Mehrzweckhalle auf der zweiten Ebene erhalten bleibt, wird auf der ersten Ebene die Gastronomie durch ein Jugendzentrum ersetzt. Damit die Halle für alle zugänglich ist, wird unter anderem ein Aufzug eingebaut.
Auch die Technik wird komplett ausgetauscht. Es kommen eine neue Heizung, eine moderne Raumlufttechnik auf dem Dach und eine Photovoltaik-Anlage zum Einsatz. Zudem wird ein neues Brandschutzkonzept erstellt und die Außenanlagen bis hin zur Bahnhofstraße neu gestaltet.
Aktuell laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Laut dem Baustellentagebuch waren im Mai und Juni 2026 vor allem Dach-, Elektro- und Putzarbeiten sowie Installationen für Heizung und Sanitär im Fokus. Bis Mitte Juli 2026 konzentrieren sich die Handwerker vor allem auf die Fassade, den Estrich, den Trockenbau sowie die Elektro- und Lüftungsanlagen.
Wie lange die gesamten Maßnahmen noch dauern, geht aus den aktuellen Angaben nicht hervor. Die Stadt hält die Bürger über das Baustellentagebuch auf dem Laufenden.
Quelle: Lorsch – zur Originalmeldung