Loreley: Kinder aus Kestert dürfen bald nach Kamp-Bornhofen
In der ersten Sitzung nach der Sommerpause am 27. August 2026 gab es im Verbandsgemeinderat Loreley (Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz) viele Neuigkeiten. Obwohl das Treffen inklusive des geheimen Teils nur 38 Minuten dauerte, wurden einige wichtige Weichen gestellt.
Ein großes Thema war der Schulbezirk Kestert. Bisher mussten die Kinder dort anders eingeplant werden, doch künftig sollen sie die Grundschule in Kamp-Bornhofen besuchen dürfen. Das ist ein Wunsch, den vor allem die Eltern hatten. Rund 80 Prozent von ihnen haben sich schriftlich dafür ausgesprochen. Viele Kinder sind durch Vereine und Freunde sowieso schon eng mit Kamp-Bornhofen verbunden. Zudem ist der Weg zur Schule kürzer. Die Gemeinde Kestert und die Schulleitungen sind ebenfalls einverstanden. In den nächsten Monaten wird das Ganze nun formal erledigt. Damit bleiben alle sechs Grundschulen in der Verbandsgemeinde erhalten und die Loreleyschule in St. Goarshausen wird entlastet, da sie oft zu voll ist.
Auch bei der Feuerwehr gibt es Änderungen. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Auel und Lierschied schließen sich zusammen. Zum 31. Oktober 2026 werden sie eine gemeinsame Wehr. Die neue Führung ist bereits gewählt, da beide Wehren diesen Schritt selbst wollten.
Für die Grundschulkinder gibt es zudem Fortschritte bei der Ganztagsförderung. Zusammen mit dem Rhein-Lahn-Kreis wurde eine Vereinbarung getroffen. Jetzt muss nur noch der Kreistag zustimmen, damit die Maßnahmen für die Kinder im ersten Schuljahr starten können.
In St. Goarshausen geht es beim neuen Verwaltungsgebäude weiter. Bürgermeister Mike Weiland darf nun die Malerarbeiten beauftragen, sobald die Prüfung abgeschlossen ist. Außerdem wurde die neue Gebührenordnung für die Parkplätze in der Stadt akzeptiert.
Um die Bürger besser vor Wetterextremen zu schützen, wird ein Konzept gegen Starkregen, Hitze und Wind entwickelt. Die Ortsbürgermeister werden in Kürze dazu genauer eingebunden.
Zuletzt geht es um das Besucherzentrum Loreley. Das Gebäude aus dem Jahr 2000 ist alt und die Holzfassade sieht nicht mehr gut aus. Deshalb stellt die Gemeinde Förderanträge, damit die Fassade bis zur BUGA 2029 erneuert wird.
Quelle: Prath – zur Originalmeldung