Lindau: Waffenfund bei Kontrolle am Grenzübergang
Es war Nacht am Mittwoch, der 5. August. Ein 35-jähriger Deutscher war mit seinem Auto auf der Autobahn 96 unterwegs und befand sich auf dem Heimweg aus dem Urlaub. Am Grenzübergang Hörbranz (Lindau, Bayern) stoppten Beamte der Bundespolizei den Wagen mit deutschem Kennzeichen für eine Kontrolle.
Zuerst lief alles normal ab. Der Fahrer zeigte seine Papiere, die gültig waren. Zudem war der Mann nicht polizeibekannt, sodass es keinen ersten Verdacht gab. Doch dann schauten die Polizisten genauer in das Fahrzeug.
In der Seitenablage der Fahrertür entdeckten die Beamten einen Teleskopschlagstock und ein Messer mit einer 13 Zentimeter langen Klinge. Die Suche ging weiter und führte zur Person des Fahrers. In seiner Bauchtasche fanden die Polizisten noch ein Einhandmesser.
Da die Waffen griffbereit waren, nahmen die Beamten alle drei Gegenstände sofort an sich. Der 35-Jährige wurde wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt. Nachdem die Formalitäten erledigt waren, durfte der Mann seine Reise fortsetzen.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeidirektion München – zur Originalmeldung