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Limeshain und Nachbarn bauen neuen Seemenbach-Radweg

Copyright und Urheber siehe Limeshain

Über 37 Kilometer lang soll die neue Strecke werden. Die Bagger rollen bereits, damit der Weg rechtzeitig zur Landesgartenschau 2027 fertig wird.

In Kefenrod (Wetteraukreis, Hessen) haben Vertreter aus mehreren Gemeinden, dem Kreis und dem Land den Startschuss für den Seemenbach-Radweg gegeben. Lange Zeit war nicht klar, ob das Projekt wirklich klappt. Die Planungen waren kompliziert, es gab viele Fragen zu Grundstücken und verschiedene Behörden waren beteiligt. Doch nun geht es voran.

Der neue Radweg führt von Nieder-Seemen bis nach Lindheim. Er verbindet die Orte Gedern, Kefenrod, Büdingen, Limeshain und Altenstadt. Wer Lust auf eine längere Tour hat, kann den Weg mit dem Vulkanradweg kombinieren. Dann ergibt sich eine große Runde von insgesamt rund 69 Kilometern. Damit kommt in Oberhessen eine dritte wichtige Verbindung für Radfahrer hinzu.

Ein großer Motor für das Projekt war die Landesgartenschau Oberhessen 2027. Ohne diesen Anlass hätten die Planungen wohl viel länger gedauert oder wären vielleicht gar nicht zustande gekommen. Besonders die Gemeinde Kefenrod profitiert davon, da sie bisher kaum an gute Radwege angebunden war. Jetzt gibt es bald eine ordentliche Verbindung Richtung Gedern und Büdingen.

An verschiedenen Stellen wird bereits gearbeitet. Zwischen Rinderbügen und Wolferborn baut Hessen Mobil einen 2,50 Meter breiten Weg direkt an der Straße. Gleichzeitig wird die L 3010 inklusive der Ortsdurchfahrt Wolferborn auf einer Länge von 1,7 Kilometern komplett erneuert. In Büdingen, zwischen „Am Hain“ und „Am Hammer“, wird eine sichere Überquerung der Landesstraße auf etwa 200 Metern gebaut.

In Kefenrod sollen die Arbeiten bereits im September fertig sein. In Gedern, im Bereich zwischen Burgbracht sowie Nieder-, Mittel- und Ober-Seemen, fehlen noch etwa drei Kilometer. Dort starten die Bagger Ende August und werden etwa zwei Monate lang bauen. Für einen weiteren Abschnitt Richtung Rinderbügen wird derzeit noch geprüft, welche Route die beste ist.

Insgesamt wohnen rund 21.000 Menschen entlang der Strecke. Davon sind etwa 8.400 Berufstätige und 4.200 Schüler, die den Weg künftig nutzen können. Die Strecke besteht aus einer Mischung aus asphaltierten Wegen, geschotterten Abschnitten und Waldwegen.

Quelle: Limeshain – zur Originalmeldung

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