Bad Vilbel: Waldbrandgefahr sinkt und Alarmstufe fällt
In Bad Vilbel (Wetteraukreis, Hessen) können die Menschen erst einmal aufatmen. Seit dem 3. August galt im Land Hessen die Waldbrandalarmstufe A. Diese wurde nun mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Grund dafür ist das Wetter: Es hat in den letzten Tagen ordentlich geregnet und die Temperaturen sind deutlich gesunken. Damit ist auch für den Stadtwald in Bad Vilbel die zweithöchste Alarmstufe vom Tisch.
Bürgermeister Sebastian Wysocki warnt jedoch davor, jetzt zu leichtfertig zu werden. Die lange Trockenzeit sei durch ein paar Regentage noch nicht vorbei. Besonders vertrocknete Pflanzen könnten immer noch schnell Feuer fangen. Auch das Land Hessen betont, dass trockenes Laub weiterhin gefährlich ist. Wenn das Wetter wieder umschlägt, könnte die Alarmstufe A schnell wieder ausgerufen werden.
Die Stadt erinnert deshalb an die wichtigsten Regeln für den Wald. Rauchen ist im Wald verboten. Wer im Auto sitzt, darf seine Zigarettenkippen auf keinen Fall einfach aus dem Fenster werfen. Außerdem müssen die Zufahrtswege für die Feuerwehr und die Retter immer frei bleiben. Autos dürfen nur auf den offiziellen Parkplätzen stehen und nicht auf trockenem Bodenbewuchs.
Bürgermeister Wysocki bedankte sich am Ende bei den Bürgern für ihre Vorsicht in den letzten Wochen. Auch die Feuerwehr, die bei dieser Wetterlage besonders wachsam sein musste, bekam seinen Dank. Die Stadt bittet die Menschen, auch jetzt weiterhin verantwortungsbewusst mit dem Stadtwald umzugehen.
Quelle: Bad Vilbel – zur Originalmeldung