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Leverkusen: Mehrfamilienhaus wegen Asbest-Verdacht evakuiert

In einem achtstöckigen Wohnhaus in Steinbüchel mussten alle Bewohner raus. Grund waren Sanierungsarbeiten, bei denen gefährlicher Staub im Flur landete.

In einem achtgeschossigen Mehrfamilienhaus in der Käthe-Kollwitz-Straße in Leverkusen-Steinbüchel (Nordrhein-Westfalen) kam es am Dienstagnachmittag, den 1. September 2026, zu einem Zwischenfall. Bei Sanierungsarbeiten in Wohnungen, in denen niemand wohnt, kam es zu einem Verdacht auf Asbestbelastung. Es wird vermutet, dass sich Asbeststäube im Flur angesammelt haben. Wer das Treppenhaus benutzte, hätte diese Stäube einatmen können.

Die Feuerwehr handelte vorsorglich und räumte das gesamte Gebäude. Die Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen. Zuerst wurden die Menschen in der Montanus-Realschule untergebracht. Später am Abend fanden sie dann eine Unterkunft in einem Hotel oder bei Bekannten.

Um das Haus wieder sicher zu machen, rückte eine Fachfirma an. Bereits in der Nacht begannen die Experten damit, das Treppenhaus und die betroffenen Wohnungen gründlich zu reinigen. Zudem wurden Maßnahmen zur Dekontamination durchgeführt.

Die Stadt Leverkusen betont, dass das Risiko für die Bewohner sehr gering war. Schwere gesundheitliche Folgen auf lange Sicht seien nicht wahrscheinlich. Inzwischen sind die Maßnahmen der Feuerwehr beendet. Die Stadt steht nun in engem Kontakt mit dem Eigentümer des Hauses, um das weitere Vorgehen zu klären.

Ob und wann die Bewohner wieder zurück in ihre Wohnungen ziehen können, wird kurz darauf geklärt. Weitere Informationen sollen am Mittwoch folgen.

Quelle: Leverkusen – zur Originalmeldung

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