Leverkusen: Bewohner wegen Asbest-Staub aus Haus geräumt
In der Käthe-Kollwitz-Straße in Leverkusen-Steinbüchel (Nordrhein-Westfalen) kam es bei Sanierungsarbeiten zu einem gefährlichen Zwischenfall. In dem achtgeschossigen Mehrfamilienhaus wurde Staub aufgewirbelt, der Asbest enthält. Da dieser Staub eine Gefahr für die Gesundheit darstellt, wurde das gesamte Gebäude vorsorglich geräumt.
Insgesamt sind in dem Haus rund 45 Menschen gemeldet. Die Bewohner konnten nicht einfach in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Feuerwehr Leverkusen half den Betroffenen vor Ort und stellte Ersatzkleidung bereit. Damit die Menschen nicht im Freien warten mussten, organisierte die Stadt einen Bus der Wupsi als vorübergehende Unterbringung.
Zusätzlich wurde die Montanus-Realschule als Aufenthaltsort eingerichtet. Dort werden vor allem Kinder und Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, betreut. Die Stadt Leverkusen koordiniert den Einsatz derzeit mit den Fachbereichen für Umwelt und Soziales sowie dem Kommunalen Ordnungsdienst.
Die Bewohner dürfen erst dann wieder in ihre Wohnungen ziehen, wenn Fachleute die betroffenen Bereiche gereinigt haben. Danach muss gemessen werden, ob keine gefährlichen Werte mehr im Haus sind. Wie lange dieser Prozess dauern wird, ist momentan noch nicht bekannt. Die Stadt will spätestens im Laufe des nächsten Tages weitere Informationen bekannt geben.
Quelle: Leverkusen – zur Originalmeldung