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Leverkusen: Bewohner dürfen zurück in evakuierte Häuser

Nach einem Verdacht auf Asbestbelastung in der Käthe-Kollwitz-Straße dürfen die Anwohner in Steinbüchel endlich wieder nach Hause.

Die Bewohner eines Wohnhauses in der Käthe-Kollwitz-Straße in Leverkusen-Steinbüchel (Nordrhein-Westfalen) können ab sofort wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Zuvor mussten die Menschen ihre Häuser verlassen, weil man befürchtete, dass gefährlicher Asbest in der Luft sein könnte.

Die Stadt hat die Räume und das Treppenhaus untersuchen lassen. Die Messergebnisse sind nun da: Es wurde kein Asbest in der Raumluft gefunden. Deshalb hat die Stadt die Freigabe erteilt. Die Mieter werden nun schnellstmöglich informiert, damit sie zurückkehren können.

Der ganze Ärger begann bei einer Baustelle an dem Haus. Diese war zwar offiziell als Asbestbaustelle angemeldet, aber es gab den Verdacht, dass mit den Stoffen nicht richtig umgegangen wurde. Um die Menschen und die Umwelt zu schützen, hatte die Stadt vorsorglich die Evakuierung angeordnet. Der Eigentümer des Hauses hat die Anweisungen der Stadt befolgt und die nötigen Maßnahmen selbst erledigt.

Die Stadt Leverkusen hat sich bei der Entscheidung auch mit Experten vom Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW abgestimmt. Die Fachleute sagen, dass die Vorsichtsmaßnahmen in diesem Fall richtig und angemessen waren.

Trotz der guten Nachrichten für die Bewohner ist die Sache noch nicht ganz erledigt. Die Stadt weiß nämlich immer noch nicht genau, wo der Abfall von der Sanierung gelandet ist. Es fehlen belastbare Nachweise über den Verbleib der Reste. Deshalb ist der Verdacht, dass irgendwo noch Asbest im Spiel ist, noch nicht ganz vom Tisch.

Die Stadt wird deshalb Strafanzeige erstatten. Es besteht der Verdacht, dass gefährliche Abfälle unsachgemäß entsorgt wurden. Die Ermittlungen dazu dauern an.

Quelle: Leverkusen – zur Originalmeldung

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