Lesung über Hochstapler in Marzahn-Hellersdorf
In der Bezirkszentralbibliothek „Mark Twain“ in der Marzahner Promenade 55 (Berlin, Bezirk Marzahn-Hellersdorf) findet eine besondere Veranstaltung statt. Am Donnerstag, dem 7. Februar 2019, liest Anett Kollmann dort ab 18 Uhr aus ihrem Buch „Mit fremden Federn – eine kleine Geschichte der Hochstapelei“.
In dem Buch geht es um Menschen, die alles vorgaukeln: vom Verkauf des Eiffelturms bis hin zu erfundenen Mondflügen. Die Autorin beschreibt, wie Hochstapler mit Titeln oder Uniformen glänzen und warum viele Menschen ihnen trotzdem glauben. Es geht auch um berühmte Fälle wie den Hauptmann von Köpenick oder die Päpstin Johanna. Zudem wird gezeigt, wie Menschen ihre Identität änderten, um aus ihrem Alltag zu entkommen – etwa eine Schweizerin, die sich als Nomadin ausgab.
Anett Kollmann ist Literaturwissenschaftlerin und Biografin. Sie hat in Leipzig und Berlin studiert und schreibt viel über Kunst und Kultur aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
Der Eintritt zur Lesung ist kostenlos. Wer möchte, kann jedoch eine Spende an den Förderverein der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf e.V. geben, damit die Veranstaltung mitfinanziert werden kann. Wer teilnehmen will, sollte sich vorher anmelden. Das geht entweder über die Webseite der Bibliotheken oder per Telefon unter der Nummer 030/54 704 142.
Besucher sollten wissen, dass bei der Veranstaltung Fotos oder Videos gemacht werden könnten. Diese landen eventuell im Internet, zum Beispiel auf Facebook oder Instagram. Unterstützt wird der Abend vom Berliner Autorenlesefonds und dem Förderverein der Bibliothek.