Berlin: Betrunkener Mann beleidigt Passanten und Polizei
Am Nachmittag des 23. Juli kam es in der Frankfurter Allee in Berlin (Bezirk Lichtenberg) zu einem heftigen Vorfall. Gegen 14:30 Uhr riefen Zeugen die Polizei, weil es dort zu einer Schlägerei gekommen war.
Als die Beamten des Abschnitts 34 eintrafen, fanden sie einen 56-jährigen Mann vor. Dieser hatte wohl getrunken. Er soll einen 50-Jährigen und einen 39-Jährigen fremdenfeindlich beschimpft haben. Zudem spuckte er Passanten an und warf Dinge, die er vom Boden aufgesammelt hatte, in Richtung der Menschen.
Auch die Polizisten blieben nicht verschont. Der Mann spuckte auf zwei Beamte, wobei er eine Polizistin an der Hose traf. Zudem beschimpfte er die Einsatzkräfte. Daraufhin legten die Beamten ihm Handfesseln an und setzten eine Spuckschutzhaube auf seinem Kopf auf.
Die Polizei nahm den Mann fest und brachte ihn in Gewahrsam. Dort wurde seine Identität geklärt. Auf Anordnung eines Richters wurde ihm Blut abgenommen, um den Alkoholpegel zu prüfen. Danach wurde er wieder auf die Straße entlassen.
Da der Mann fremdenfeindliche Beleidigungen benutzt hat, ist die Sache nun beim Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamts. Die Ermittler prüfen jetzt, welche Strafen auf den Mann folgen.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.