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Lengenwang plant Wärmeversorgung für Betriebe

Copyright und Urheber siehe Lengenwang

Die Gemeinde möchte wissen, wie viel Energie die örtlichen Unternehmen verbrauchen. Deshalb werden Gewerbetreibende in den nächsten Wochen befragt.

Die Gemeinde Lengenwang (Landkreis Ostallgäu, Bayern) muss bis zum Jahr 2028 eine sogenannte kommunale Wärmeplanung vorlegen. Das ist eine gesetzliche Pflicht. Gemeinsam mit vier anderen Gemeinden aus der Verwaltungsgemeinschaft Seeg hat der Ort dafür die Firma eza! Service GmbH aus Kempten beauftragt.

In den kommenden Tagen und Wochen wird sich die Firma direkt an die Betriebe und Gewerbetreibenden in Lengenwang wenden. Das Ziel ist es, ein genaues Bild davon zu bekommen, wie viel Wärme im Ort eigentlich gebraucht wird. Nur mit echten Verbrauchsdaten wird die Planung für die Zukunft präzise.

Die Unternehmen sollen der Firma dabei helfen, indem sie Informationen zu ihrem jährlichen Wärmebedarf liefern. Das können Angaben in Kilowattstunden sein oder einfach die Menge an Heizöl, Gas oder Pellets, die verbraucht wird. Außerdem ist wichtig, wann die Wärme gebraucht wird: Nur im Winter zum Heizen oder das ganze Jahr über für Maschinen und Prozesse.

Ein weiterer Punkt ist die Abwärme. Betriebe können angeben, ob sie Wärme produzieren, die eigentlich ungenutzt verpufft und die man vielleicht anders verwenden könnte. Wer selbst keine Abwärme hat, aber weiß, wo es in Lengenwang große Anlagen gibt, kann der Firma ebenfalls einen Tipp geben.

Um den Datenschutz, kümmert sich die Gemeinde. Die Daten werden zusammengefasst und in größeren Bereichen dargestellt. So kann niemand sehen, welches einzelne Gebäude wie viel Energie verbraucht.

Wer Fragen zu der Befragung hat, kann sich während der Geschäftszeiten an die Gemeinde Lengenwang oder direkt an die eza! Service GmbH wenden.

Quelle: Lengenwang – zur Originalmeldung

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