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Langenfeld klärt über Abwassersystem auf

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Mit Quietscheentchen und einer Schnitzeljagd will die Stadt die Bürger für den Gewässerschutz sensibilisieren.

In Langenfeld (Kreis Mettmann, Nordrhein-Westfalen) ist eine neue Infokampagne gestartet. Unter dem Motto „Nächster Halt Burbach – Dem Abwasser auf der Spur“ erklärt die Verbraucherzentrale NRW zusammen mit der Stadt, wie das lokale Kanalsystem funktioniert. Das Besondere in Langenfeld ist das sogenannte Trennsystem. Das bedeutet: Regenwasser und Schmutzwasser fließen in zwei komplett verschiedenen Rohren. Während das Abwasser aus Haushalten und Betrieben in der Kläranlage gereinigt wird, fließt das Regenwasser aus den Straßen direkt und ungereinigt in die Natur.

Genau hier liegt die Gefahr. Wer Chemikalien, Farben oder Medikamente im Klo oder im Gully entsorgt, schadet direkt den lokalen Bächen und Flüssen. Die Kampagne will zeigen, dass Umweltschutz schon in der Küche oder im Bad beginnt.

Um das Thema anschaulich zu machen, gibt es verschiedene Aktionen. Im Foyer des Rathauses ist bis zum 18. September eine Ausstellung zu sehen. Dort machen Quietscheentchen mit kleinen Schildern auf den Gewässerschutz aufmerksam. Plakate stellen das Kanalnetz wie ein Busliniennetz dar, um die verschiedenen Wege des Wassers zu erklären. Für Kinder gibt es ein Wimmelbuch und Ausmalbilder.

Zudem läuft eine Kanaldeckel-Schnitzeljagd durch die Stadt. Wer die richtigen Lösungswörter auf den Aufklebern an den Kanaldeckeln findet, kann Preise gewinnen. Im Oktober gibt es außerdem eine spezielle Ausstellung zu Arzneimitteln im DRK-Treffpunkt „Lebenslust“ (1. bis 30. Oktober).

Wer sich persönlich informieren möchte, kann an verschiedenen Infoständen vorbeischauen. Diese stehen am 4. September (10 bis 14 Uhr) auf dem Marktplatz, am 13. September (10.30 bis 16 Uhr) beim Kartoffelfest in Reusrath, am 20. September (11 bis 18 Uhr) beim Herbstfest im Haus Graven sowie am 26. und 27. September (11 bis 18 Uhr) auf dem Kunsthandwerkermarkt.

Im September und Oktober folgen weitere Angebote wie ein Cleanup-Tag, Vorträge und ein Spielenachmittag in der Bücherei sowie im Kinderhaus. Finanziert wird das Ganze durch das Projekt KluGe und die Umweltberatung Langenfeld.

Quelle: Langenfeld – zur Originalmeldung

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