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Langenfeld: Ausstellung zum Abwasser im Rathaus

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Mit Quietscheentchen und Busplakaten wird im Rathausfoyer erklärt, wie das Abwassersystem in Langenfeld funktioniert.

Im Rathausfoyer von Langenfeld (Kreis Mettmann, Nordrhein-Westfalen) gibt es ab sofort eine besondere Ausstellung. Unter dem Motto „Nächster Halt Burbach – Dem Abwasser auf der Spur“ zeigt die Verbraucherzentrale NRW, was eigentlich unter den Füßen der Bürger passiert. Die Schau ist noch bis zum 18. September zu den normalen Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

In Langenfeld gibt es eine sogenannte Trennkanalisation. Das bedeutet, dass Regenwasser und Schmutzwasser in zwei verschiedenen Systemen fließen – fast wie bei zwei unterschiedlichen Buslinien. Während das Schmutzwasser aus den Häusern und Betrieben in die Kläranlage geht, fließt das Regenwasser aus den Gullys ungereinigt direkt in die Natur. Deshalb warnt die Kampagne davor, Farben, Chemikalien oder Medikamente einfach in den Abfluss zu kippen, da diese Stoffe direkt in die Gewässer vor der Haustür gelangen.

Um das Thema anschaulich zu machen, gibt es im Foyer eine „Entchendemo“. Eine Gruppe von Quietscheentchen mit kleinen Schildern und Sprüchen macht auf den Gewässerschutz aufmerksam. Passend dazu gibt es Plakate, die das Kanalnetz wie einen Fahrplan darstellen. Stationen wie „Nächster Halt Galkhausener Bach“ erklären spielerisch den Weg des Wassers.

Auch für Kinder ist gesorgt: Es gibt ein Wimmelbuch mit Zeichnungen zum Weg des Wassers, Ausmalbilder und Regenbogenstifte zum Mitnehmen. Für die Erwachsenen gibt es praktische Tipps, wie man Medikamentenreste richtig entsorgt oder wie man Regenwasser im eigenen Garten besser nutzen kann. So soll verdeutlicht werden, dass jeder im Alltag einen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann, besonders im Hinblick auf zunehmende Starkregen durch den Klimawandel.

Weitere Informationen zur Kampagne sind auf der Webseite der Stadt verfügbar.

Quelle: Langenfeld – zur Originalmeldung

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