Langenargen sucht ehrenamtliche Vorbilder für Förderpreis 2026
In Langenargen (Bodenseekreis, Baden-Württemberg) gibt es wieder Preise für Menschen, die sich in ihrer Freizeit für die Gemeinschaft stark machen. Ausgezeichnet werden sollen sowohl Jugendliche als auch Erwachsene, die sich ehrenamtlich engagieren. Die Preise werden von der Franz-Josef-Krayer-Stiftung sowie der Karl und Carola Winter-Stiftung finanziert.
Insgesamt gibt es zwei Kategorien. Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren kommen infrage, wenn sie ein besonderes soziales Projekt gestartet haben oder sich überdurchschnittlich engagieren. Das bedeutet konkret: Die Tätigkeit muss in Langenargen stattfinden und im Schnitt mindestens drei Stunden pro Woche über zwei Jahre hinweg ausgeübt worden sein. Die Bereiche reichen dabei vom Sport über die Kultur bis hin zur Kirche oder dem Umweltschutz.
Auch für Erwachsene gibt es einen Preis. Hier wird geschaut, ob die Arbeit freiwillig, gemeinnützig und dauerhaft in der Gemeinde geleistet wird. Wichtig ist, dass die Person keine Bezahlung erhält. Eine kleine Aufwandsentschädigung von maximal fünf Euro pro Stunde ist jedoch erlaubt. Für das Jahr 2026 liegt der Fokus besonders auf herausragendem sozialem Engagement.
Wer gewinnt, erhält eine Summe von bis zu 1.000 Euro. Das Geld kann an Einzelpersonen gehen, aber auch an ganze Initiativen oder Organisationen aufgeteilt werden. Die Übergabe der Preise findet normalerweise beim Bürgerempfang statt.
Interessierte können sich selbst bewerben oder andere Menschen und Gruppen vorschlagen. Die Unterlagen müssen bei der Gemeinde Langenargen eingereicht werden. Die Frist läuft bis zum 11. Oktober 2026. Über die Vergabe entscheiden am Ende die Stiftungsräte der beiden Stiftungen. Ein rechtlicher Anspruch auf das Geld besteht nicht.