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Landkreis Traunstein feiert Helfer der großen Waldbrände

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Mehr als 1.000 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen am Saurüsselkopf, an der Lackenbergwand und in Übersee. Nun sagte der Landkreis in Ruhpolding Danke.

In der Eishalle von Ruhpolding (Landkreis Traunstein, Oberbayern) kamen kürzlich über 1.000 Menschen zusammen. Der Landkreis lud sie zu einer großen Helferfeier ein. Grund war der außergewöhnliche Einsatz bei drei schweren Bränden in der Region.

Am schlimmsten war es am Saurüsselkopf, wo rund 160 Hektar Wald brannten. Das ist eine riesige Fläche, auf der täglich mehr als 360 Leute im Einsatz waren. Auch an der Lackenbergwand bei Oberwössen und bei einem Moorbrand in Übersee brannte es heftig. Insgesamt waren etwa 169 Hektar betroffen – das entspricht mehr als 230 Fußballfeldern.

Die Arbeit war extrem hart. Die Helfer mussten in steilen Hängen und im Moor kämpfen. Oft gab es kaum Sicht wegen des Rauchs, und die Gefahr war groß, dass man abrutscht oder abstürzt. Versteckte Glutnester machten die Sache noch schwieriger, da das Feuer immer wieder unerwartet ausbrechen konnte.

Damit die Brände gelöscht werden konnten, mussten viele Organisationen zusammenarbeiten. Über 50 Ortsfeuerwehren aus verschiedenen Landkreisen und sogar die Stadtfeuerwehr München halfen mit. Die Bergwacht und die Polizei sicherten die Leute in den steilen Felsen ab. Hubschrauber waren entscheidend, um das Feuer aus der Luft zu bekämpfen. Für Essen und Trinken sowie die medizinische Betreuung sorgten das BRK und die Malteser, während die Bundeswehr und das THW beim Materialtransport halfen.

Landrat Andreas Danzer und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger lobten bei der Feier den Mut und die Ausdauer der Helfer. Besonders betont wurde, dass viele Einsatzkräfte tagelang an ihre körperlichen Grenzen gingen. Auch die Familien und Arbeitgeber der Ehrenamtlichen bekamen einen Dank, da sie den langen Einsatz zu Hause mitgetragen haben.

Jetzt geht es darum, die Natur wieder aufzubauen. Die Bayerischen Staatsforsten wollen an den verbrannten Stellen wieder einen gesunden Mischwald pflanzen, damit der Bergwald langfristig wieder geschützt ist.

Quelle: Landkreis Traunstein – zur Originalmeldung

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