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Landkreis Starnberg: Vorläufige Ergebnisse zum G9-Volksbegehren

Im Landkreis Starnberg wurden die ersten Zahlen zum Volksbegehren für die Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 ausgewertet. Nur ein kleiner Teil der Stimmberechtigten hat unterschrieben.

Im Landkreis Starnberg (Oberbayern) liegen nun die vorläufigen Ergebnisse des Volksbegehrens vor. Dabei ging es um die Frage, ob Eltern und Schüler künftig selbst entscheiden dürfen, ob sie das Gymnasium in acht oder neun Jahren besuchen wollen.

Insgesamt haben im gesamten Landkreis 5.180 Menschen unterschrieben. Das klingt erst einmal nach viel, aber im Verhältnis zur Gesamtzahl der Stimmberechtigten ist das Ergebnis gering. Nur 5,42 Prozent der Wahlberechtigten im Landkreis haben sich an dem Volksbegehren beteiligt.

Die Zahlen unterscheiden sich je nach Gemeinde deutlich. Am höchsten war die Beteiligung in Wörthsee mit 8,48 Prozent und in Krailling mit 8,21 Prozent. In Starnberg selbst war das Interesse am geringsten: Dort unterschrieben nur 2,93 Prozent der Stimmberechtigten, was 486 Menschen entspricht. In Gauting gab es zwar mit 870 Einträgen die höchste absolute Zahl an Unterschriften, aber prozentual landete die Gemeinde mit 6,13 Prozent im Mittelfeld.

Diese Daten basieren auf den Schnellmeldungen der einzelnen Gemeinden vom 17. Juli 2014. Es handelt sich dabei um vorläufige Werte. Ob diese Zahlen ausreichen, um das Ziel des Volksbegehrens zu erreichen, muss nun im weiteren Verfahren geprüft werden.

Quelle: Landkreis Starnberg – zur Originalmeldung

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