Landkreis Schmalkalden-Meiningen lädt zum Tag der Demenz ein
Viele Menschen im Alter leiden an Demenz, am häufigsten ist es die Alzheimer-Krankheit. Da es bisher keine Heilung gibt, ist die Unterstützung für die Betroffenen und ihre Familien extrem wichtig. Deshalb veranstalten der Pflegestützpunkt und das Netzwerk Pflege im Landkreis Schmalkalden-Meiningen (Thüringen) am 21. September 2026 den „Tag der Demenz“.
Das Programm startet um 9 Uhr mit einer Begrüßung durch Landrätin Peggy Greiser. Danach gibt es eine Reihe von Vorträgen, die ganz praktische Themen behandeln. So geht es zum Beispiel um Vorsorgevollmachten, Patientenverfügungen und die rechtliche Betreuung. Auch die 24-Stunden-Betreuung im eigenen Zuhause wird besprochen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Umgang mit schwierigem Verhalten oder der Neigung von Erkrankten, einfach wegzulaufen.
Zusätzlich gibt es Infos von der Volkshochschule zu Fortbildungen und zur Erholung für die Pflegenden selbst. Prof. Dr. Kathrin Finke vom Gedächtniszentrum des Universitätsklinikums Jena erklärt zudem, wie Diagnosen gestellt werden und welche Beratungen es gibt, wenn man einen Verdacht auf Demenz hat.
Das Angebot richtet sich an alle, die pflegen: an Ehepartner, Kinder, Eltern oder auch junge Menschen in der Ausbildung. Egal ob die Erkrankten zu Hause leben oder in einem Heim – jeder ist willkommen. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos.
Wer nicht persönlich im Landratsamt vorbeikommen kann, hat eine Alternative: Alle Vorträge laufen gleichzeitig online als Hybrid-Veranstaltung. Wer digital dabei sein möchte, muss sich bis spätestens 15. September 2026 anmelden. Das geht telefonisch bei Susanne Ebert unter 03693 / 485-8544 oder per E-Mail an [email protected].
Der Pflegestützpunkt betont, dass er auch an anderen Tagen als Anlaufstelle für Beratungen zur Verfügung steht.
Quelle: Landkreis Schmalkalden-Meiningen – zur Originalmeldung