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Landkreis Nienburg: Straßenreparaturen ab Ende Juli

Copyright und Urheber siehe Landkreis Nienburg/Weser

In mehreren Bereichen des Landkreises Nienburg (Niedersachsen) werden bald Straßen ausgebessert. Das bedeutet für Autofahrer vor allem eines: Tempo 40.

Ab Ende Juli, in der 31. Kalenderwoche, sind im Landkreis Nienburg (Niedersachsen) wieder Reparaturzüge im Einsatz. Über einen Zeitraum von etwa fünf Wochen werden an verschiedenen Stellen kleinere Schäden an den Fahrbahnen geflickt. Dazu gehören zum Beispiel Risse in der Oberfläche.

Die Arbeiter gehen dabei so vor, dass sie an den betroffenen Stellen erst ein Bindemittel auftragen. Darauf kommt grober Splitt, der anschließend mit Walzen festgedrückt wird. Diese Methode ist sparsamer als eine komplette Erneuerung der Straße und verhindert, dass die Fahrbahnen früher komplett gesperrt werden müssen.

Für die Fahrer hat das direkte Folgen: Direkt nach der Reparatur sind die Straßen zwar wieder offen, aber man darf dort nur noch mit maximal 40 Kilometern pro Stunde fahren. Diese Geschwindigkeitsbeschränkung gilt meist für ein bis zwei Wochen. Der Grund ist bautechnisch: Die Autos müssen den Splitt erst richtig in die Masse drücken, damit er fest sitzt. Würden die Wagen zu schnell fahren, würde der Splitt einfach wieder herausgerissen.

Besonders lange Strecken werden auf der B 215 zwischen Haßbergen und Eystrup sowie auf der B 441 zwischen Leese und Loccum bearbeitet. Auch die B 61 bei Uchte, die L 192 von Laderholz nach Rethem und die L 343 von Lavesloh bis zur Einmündung in die K 23 sind betroffen. Betroffen sind Bundes-, Landes- und Kreisstraßen.

Sobald die Firmen den restlichen Splitt weggekehrt haben, nehmen sie die Temposchilder wieder mit. Die Rollsplittschilder bleiben jedoch noch ein paar Tage länger stehen, bis die Straßenmeisterei sicher ist, dass sich kein Material mehr löst. Wenn das Wetter schlecht ist, kann es passieren, dass sich die Arbeiten verzögern und die Tempolimits länger gelten.

Quelle: Landkreis Nienburg/Weser – zur Originalmeldung

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