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Landkreis München stellt UV-Indextafeln an Badeseen auf

Foto: Ein Mann und eine Frau stehen vor einem Baum an einem See und halten eine Tafel mit mehreren Farben - eine UV-Index-Tafel - in die Kamera Copyright und Urheber siehe Landkreis München

Wer im Sommer an die Seen im Landkreis München geht, findet dort nun neue Hinweistafeln. Sie sollen Badegäste vor zu viel Sonne und Hautkrebs warnen.

Ein Tag am See ist perfekt, um sich abzukühlen. Doch die Sonne kann gefährlich sein, auch wenn man die Strahlung nicht sieht oder spürt. Um die Menschen besser zu schützen, gibt es im Landkreis München (Bayern) jetzt spezielle UV-Indextafeln. Das Ganze ist Teil des Projekts „WATCH OUT“, das von der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention organisiert wird.

Die Tafeln funktionieren wie eine Ampel. So sehen die Besucher auf einen Blick, wie hoch die Sonnenbrandgefahr gerade ist. Wer es genau wissen will, kann einen QR-Code auf der Tafel mit dem Handy scannen. Dann bekommt man den aktuellen UV-Index für den eigenen Standort angezeigt und Tipps, wie man sich am besten schützt.

In den letzten Wochen wurden die Schilder an verschiedenen Orten aufgestellt. Am Feringasee in Unterföhring gibt es vier Tafeln bei den Toiletten und an der Wasserwacht. Am Unterschleißheimer See stehen die Tafeln an der Wasserwacht und bei den Toiletten. Auch am Poschinger Weiher wurde ein Schild an der Toilettenanlage angebracht. Weitere Tafeln finden Besucher am Heimstettener See und an der Dürnsteiner Brücke bei Schäftlarn.

Die Gesundheitsregion plus aus dem Landratsamt und die AOK München haben das Projekt präsentiert. Bezahlt wurden die Tafeln komplett von der AOK Bayern und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e. V.

Der Hintergrund ist ernst: UV-Strahlung ist einer der Hauptgründe für Hautkrebs. Da die Sonne durch den Klimawandel immer stärker wird, steigt das Risiko. Wer sich richtig schützt, kann dieses Risiko aber senken. Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Webseite watch-out.io.

Quelle: Landkreis München – zur Originalmeldung

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