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Gräfelfing bekämpft Rattenplage an der Würm

Copyright und Urheber siehe Gräfelfing

Im Bereich zwischen dem Wasserrad und den Kneipp-Becken gibt es zu viele Ratten. Ab September wird die Gemeinde gegen die Tiere vorgehen.

In Gräfelfing (Landkreis München, Bayern) gibt es aktuell ein Problem mit Ratten. Besonders im Bereich vom Wasserrad bis hin zu den Kneipp-Becken bei den Angerwiesen sind zu viele Tiere gesichtet worden. Deshalb muss die Gemeinde jetzt handeln, um die Population wieder zu senken.

Ab Dienstag, dem 1. September, kommt eine Fachfirma zum Einsatz. Die Experten legen auf beiden Seiten der Würm Köder aus. Damit die Firma gut arbeiten kann, wurden die Uferbereiche bereits gemäht und kleine Wege zum Fluss angelegt.

Für Menschen mit Haustieren gibt es eine wichtige Warnung: Hunde und Katzen sollten unbedingt an der Leine bleiben. Die Besitzer müssen aufpassen, dass die Tiere weder an die Köderboxen herangehen noch an tote Ratten schnuppern oder diese fressen.

Wer eine tote Ratte findet, sollte diese niemals mit bloßen Händen anfassen. Wer das Tier entfernen will, muss Handschuhe oder eine Plastiktüte benutzen. Die Fachfirma und die Leute vom Betriebshof gehen regelmäßig durch das Gebiet, um die verendeten Tiere einzusammeln.

Die Gemeinde bittet alle Besucher, keine Wildtiere zu füttern. Das gilt für Wasservögel und natürlich auch für die Ratten. Zu viel Futter lockt immer mehr Tiere an und sorgt dafür, dass die Populationen zu groß werden. Das führt am Ende dazu, dass die Tiere getötet werden müssen. Außerdem gibt es gesundheitliche Risiken für Menschen und Haustiere. Zudem können die unterirdischen Gänge der Ratten die Wiesen beschädigen und die Ufer instabil machen.

Vor Ort werden Schilder aufgestellt, die über die Maßnahmen informieren.

Quelle: Gräfelfing – zur Originalmeldung

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