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Landkreis Mittelsachsen testet am 10. September Warnsysteme

Copyright und Urheber siehe Landkreis Mittelsachsen

Am 10. September gibt es in ganz Deutschland einen Probealarm. Die Menschen im Landkreis Mittelsachsen sollen sich auf Sirenen und Handy-Warnungen einstellen.

Am 10. September ist wieder bundesweiter Warntag. Das Ziel ist es, die Menschen auf die verschiedenen Warnwege aufmerksam zu machen. In Mittelsachsen (Sachsen) gibt es dafür fast 450 Sirenen, die an diesem Tag getestet werden.

Der Ablauf ist genau geplant: Um Punkt 11:00 Uhr löst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe einen Probealarm aus. Dann schlagen alle Mobiltelefone Alarm. Die Warnung kommt über das System „Cell Broadcast“, bei dem Textnachrichten an alle Handys in einer Funkzelle geschickt werden. Auch die Warn-Apps NINA und KATWARN senden zu diesem Zeitpunkt eine Meldung aus.

Parallel dazu heulen die Sirenen im Landkreis für eine Minute. Das Signal besteht aus sechs Tönen, die jeweils fünf Sekunden dauern, unterbrochen von fünf Sekunden Pause. Gegen 11:45 Uhr folgt dann die Entwarnung. Zu diesem Zeitpunkt geben die Sirenen und die Apps erneut Laut.

Steffen Kräher vom Landratsamt nutzt den Tag auch als Anlass für einen Appell an die Bürger. Er rät dazu, für Notfälle vorzusorgen. Das bedeutet konkret, Vorräte an Medikamenten, Lebensmitteln und Wasser zu Hause zu haben. Empfohlen wird eine Bevorratung für zehn Tage, wobei man mit etwa 20 Litern Wasser pro Person rechnen sollte. Zudem sollten wichtige Dokumente an einem festen Platz liegen, damit man sie im Ernstfall schnell findet.

Wer den Test unterstützen möchte, kann über die App NINA oder die Website www.bbk.bund.de zurückmelden, ob die Warnung und die Entwarnung angekommen sind.

Quelle: Landkreis Mittelsachsen – zur Originalmeldung

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