Landkreis Landshut ordnet Klimaschutz-Stellen neu
Im Landkreis Landshut (Niederbayern) ändern sich die Zuständigkeiten beim Klimaschutz. Der Kreisausschuss hat entschieden, dass am Landratsamt eine Stelle für die Klimakoordination geschaffen wird.
Seit 2021 gibt es im Landkreis ein Klimaschutzmanagement, das aktuell von Sofie Bliemel betreut wird. Bisher hat der Bund 40 Prozent der Kosten übernommen. Diese Förderung endet jedoch am 19. Oktober 2026, und es gibt kein Geld für eine Verlängerung.
Die Bilanz der bisherigen Arbeit fällt positiv aus: Von den 41 geplanten Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept sind rund 85 Prozent bereits erledigt oder laufen gerade. Die Projekte, die schon gestartet sind, sollen künftig über den Bereich Energiemanagement weitergeführt werden. Alle Maßnahmen, die noch nicht begonnen haben, prüfen die Verantwortlichen derzeit genau. Sie schauen dabei, ob die Ziele noch passen und ob man die Pläne überhaupt umsetzen kann.
Das hat direkte Folgen für die Stellen im Amt. Sobald die Förderung am 19. Oktober 2026 ausläuft, wird die bisherige Stelle im Klimaschutzmanagement ab dem 20. Oktober 2026 als Vollzeitstelle für das Energiemanagement weitergeführt.
Es gibt jedoch einen Plan B: Falls der Landkreis eine neue Förderung für die Klimakoordination bekommt, wird die Stelle aufgeteilt. In diesem Fall würde eine halbe Stelle für die Klimakoordination und eine halbe Stelle für das Energiemanagement genutzt.
Landrat Alfred Holzner sieht den Klimaschutz als eine wichtige Aufgabe für die Zukunft des Landkreises. Er möchte sicherstellen, dass die bisherigen Erfolge nicht verloren gehen und das Wissen im Haus bleibt.