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Landkreis Landshut ehrt langjährige Feldgeschworene

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Fünf Ehrenamtliche aus Baierbach, Furth und Rottenburg wurden für ihren jahrzehntelangen Einsatz bei der Vermessung von Grundstücken ausgezeichnet.

Im Landratsamt des Landkreises Landshut (Niederbayern) gab es am 10. August 2026 einen besonderen Empfang. Landrat Alfred Holzner und Uwe Weid, der Leiter des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, luden fünf Feldgeschworene zu einer Ehrung ein. Begleitet wurden die Geehrten von ihren Bürgermeistern oder Vertretern aus ihren Heimatgemeinden.

Die Feldgeschworenen leisten einen wichtigen Dienst für die Region. Sie kennen die Äcker, Fluren und Grenzen in ihren Gemeinden genau. Wenn es darum geht, Grundstücke, Wege oder Grenzen vor Ort zu vermessen, sind sie die Experten. Landrat Holzner betonte in seiner Rede, dass man diese Menschen auch heute noch braucht. Zwar gibt es viele digitale Möglichkeiten und neue Technik, aber das Wissen der Feldgeschworenen sei trotzdem unverzichtbar. Sie dienen als wichtige Verbindung zwischen den Grundstücksbesitzern, den Nachbarn und der Verwaltung – und das bei jedem Wetter, egal ob es stürmt oder, wie zuletzt, extrem heiß ist.

Besonders lang im Dienst ist Michael Wagner aus Rottenburg. Er wurde für sein 40-jähriges Engagement geehrt. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Ludwig Seisenberger aus der Gemeinde Baierbach sowie Josef Paintner, Richard Paintner und Heinrich Siegl aus der Gemeinde Furth. Die vier hatten sich 25 Jahre lang ehrenamtlich engagiert.

Als Anerkennung für die harte Arbeit erhielten die fünf Männer neben einer Urkunde hochwertige Bildbände und eine Flasche Wein.

Quelle: Landkreis Landshut – zur Originalmeldung

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