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Landkreis Gießen verbietet Wasserentnahme aus Gewässern

Luftaufnahme von Reiskirchen Copyright und Urheber siehe Reiskirchen

Wegen der anhaltenden Trockenheit darf im Landkreis Gießen ab dem 18. Juli kein Wasser mehr aus Seen, Flüssen und Bächen entnommen werden.

Im Landkreis Gießen (Hessen) ist es zu trocken. Deshalb hat der Fachdienst für Wasser- und Bodenschutz eine neue Regelung erlassen. Ab Samstag, dem 18. Juli 2026, ist es verboten, Wasser aus oberirdischen Gewässern zu entnehmen. Das gilt für alle Bäche, Flüsse und Seen in der Region.

Die Behörden wollen damit die Natur schützen. Die Wasserstände sind ohnehin schon sehr niedrig. Wenn jetzt noch Menschen Wasser entnehmen, zum Beispiel um den Rasen zu gießen, belastet das das Ökosystem zu stark. Besonders kleine Gewässer könnten komplett austrocknen, erklärt Umweltdezernent Christian Zuckermann.

Wer sich nicht an das Verbot hält, muss mit hohen Strafen rechnen. Die Entnahme von Wasser ohne Erlaubnis ist eine Ordnungswidrigkeit. Das kann ein Bußgeld von bis zu 100.000 Euro bedeuten.

Eine Ausnahme gibt es nur für Menschen, die bereits eine offizielle wasserrechtliche Zulassung besitzen. Diese dürfen das Wasser weiterhin wie gewohnt nutzen. Das Verbot gilt bis auf Weiteres. Die vollständige Allgemeinverfügung kann online eingesehen werden.

Quelle: Reiskirchen – zur Originalmeldung

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