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Landkreis Barnim organisiert Aktionswoche gegen Demenz

Copyright und Urheber siehe Britz

Ab dem 9. September gibt es im gesamten Landkreis Barnim zahlreiche Angebote zum Thema Alzheimer und Demenz. Von Fachvorträgen bis hin zu einem Demenzsimulator ist alles dabei.

Im September rückt das Thema Demenz im Landkreis Barnim (Brandenburg) in den Mittelpunkt. Passend zum Welt-Alzheimertag und der Woche der Demenz starten ab dem 9. September viele verschiedene Veranstaltungen. Insgesamt machen acht Kommunen mit, darunter Ahrensfelde, Bernau, Biesenthal, Eberswalde, Panketal, Schorfheide, Wandlitz sowie das Amt Britz-Chorin-Oderberg.

Wer wissen möchte, was genau passiert, sollte nach den gelben Broschüren Ausschau halten, die gerade im Landkreis verteilt werden. Das Programm ist bunt gemischt: Es gibt einen Demenzsimulator zum Ausprobieren, die Ausstellung „DEMENSCH“ und spezielle Führungen im BARNIM PANORAMA, die auf Menschen mit Demenz zugeschnitten sind. Sogar ein gemeinsamer Tanztee ist geplant.

Der Landkreis Barnim bietet zudem drei eigene Termine an. Am 14. September gibt es im Paul-Wunderlich-Haus eine kostenlose Schulung zur Erinnerungsarbeit mit Märchen. Diese richtet sich an Pflegekräfte und Ehrenamtliche. Wer dabei sein will, muss sich vorher bei der Pflegekoordination anmelden, da die Plätze begrenzt sind.

Am 16. September um 18 Uhr folgt ein medizinischer Fachvortrag im Plenarsaal des Paul-Wunderlich-Hauses. Der Neurologe Tilmann Lilienfein aus Eberswalde spricht dort über die Diagnose und Behandlung von Demenz sowie über seinen Alltag in der Praxis. Der Eintritt ist frei.

Zum Abschluss wird am 23. September im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio Haus in Eberswalde der Film „Robot & Frank“ gezeigt. Die Vorstellungen starten um 15 Uhr und um 18 Uhr. In der Tragikomödie geht es um einen ehemaligen Juwelendieb, der von einem Pflegeroboter unterstützt wird. Auch diese Filmvorführungen kosten nichts und erfordern keine Anmeldung.

Finanziert werden viele dieser Angebote durch den Pakt für Pflege, der die kommunale Pflege stärken und Angehörigen helfen soll. Ziel der gesamten Woche ist es, Berührungsängste abzubauen und Betroffenen mehr Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.

Quelle: Britz – zur Originalmeldung

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