Landkreis Bad Kissingen kauft 35 neue Atemschutzgeräte
Der Landkreis Bad Kissingen (Unterfranken) hat 35 neue Atemschutzgeräte gekauft. Diese Ausrüstung ist lebenswichtig, damit die Feuerwehrleute bei Einsätzen nicht mit gesundheitsschädlichen Stoffen in Kontakt kommen. Landrat Mario Götz stellte die Geräte bei einem Termin in Oberthulba vor.
Ein Teil der neuen Geräte wird für das Training genutzt. Die Atemschutzgeräteträger verwenden sie vor allem im Atemschutzzentrum Oberthulba. Dort stehen sie für die vorgeschriebenen Belastungsübungen sowie für die gesamte Aus- und Fortbildung bereit. Neben dem Training kommen die Geräte auch direkt bei den Feuerwehren vor Ort zum Einsatz.
Besonders wichtig ist die neue Reserve des Landkreises. Wenn es gebrannt hat, müssen die Geräte der Feuerwehren aufwendig gereinigt und geprüft werden. Nur so ist sichergestellt, dass die Ausrüstung wieder sicher funktioniert. In dieser Zeit können die Feuerwehren Leihgeräte aus dem Landkreis nutzen. So ist immer gewährleistet, dass die Wehren einsatzbereit bleiben.
Die neuen Geräte sind auch für den Ernstfall bei großen Katastrophen gedacht. Zudem werden sie bei großen Übungen eingesetzt. Ein Beispiel ist die sogenannte „Bonnland-Übung“ Ende August auf dem Truppenübungsplatz in Hammelburg. Dort werden viele Atemschutzträger gleichzeitig im Einsatz sein.
Im Atemschutzzentrum in Oberthulba kümmern sich zwei hauptamtliche Mitarbeiter und mehrere ehrenamtliche Kreisausbildern um die Technik. Sie reinigen und prüfen die Geräte und bilden die Atemschutzträger im gesamten Landkreis aus.