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Landkreis Ahrweiler prüft Zukunft der Schulsozialarbeit

Ein neuer Bericht zeigt, wie wichtig Sozialarbeiter an den Schulen im Kreis sind. Nun wird geklärt, wie die Unterstützung langfristig gesichert werden kann.

Die Schulsozialarbeit ist im Landkreis Ahrweiler (Rheinland-Pfalz) seit vielen Jahren ein fester Teil der Jugendhilfe. Kürzlich wurde im Kreistag ein Bericht vorgestellt, der die Entwicklung der letzten 30 Jahre zusammenfasst. Die SPD-Fraktion hatte diesen Überblick beantragt. Siglinde Hornbach-Beckers von der Kreisverwaltung erklärt, dass diese Fachkräfte wichtig sind, um Kinder und Jugendliche zu begleiten und die Schulen als sicheren Ort zu stärken. Das Angebot reicht dabei von Beratungen für Eltern und Lehrer bis hin zu Projekten im Schulalltag.

Besonders nach der Flutkatastrophe 2021 wurden zusätzliche, befristete Stellen geschaffen. Diese sollten den Schülern und Schulen helfen, die schweren Belastungen zu bewältigen. In einer Befragung lobten die Schulen vor allem die intensive Beratung bei familiären Problemen und die Hilfe der Sozialarbeiter als Wegweiser zu weiteren Angeboten. Zudem gibt es spezielle Projekte: „from school to future“ hilft Schülern beim Übergang in eine Ausbildung. In Sinzig arbeitet das Projekt „BiLa“ (Bildungslandschaft im Viertel) über verschiedene Schulen hinweg mit der Jugendhilfe zusammen.

Finanziell sieht es derzeit so aus: Der Kreis Ahrweiler zahlt rund 500.000 Euro für verschiedene Angebote. Das Land Rheinland-Pfalz fördert jährlich 5,75 unbefristete Stellen. Zusätzlich gibt es 3,5 befristete Stellen im Aufbaugebiet. Diese wurden bisher vor allem durch Spenden, etwa vom Malteser Hilfsdienst e. V. und der Stiftung Eisenbahn-Waisenhort, finanziert. Drei dieser befristeten Stellen werden 2026 auch vom Land unterstützt.

Nun geht es darum, die befristete Schulsozialarbeit auch über das Ende des Schuljahres 2026 hinaus sicherzustellen. Die Kreisverwaltung sucht dazu gemeinsam mit dem Land nach Möglichkeiten. Eine besondere Herausforderung sind die Gymnasien, da diese bisher nicht in der regulären Landesförderung enthalten sind. Hier wird nach langfristigen Lösungen gesucht.

Um die Zukunft der Schulsozialarbeit zu planen, wurde eine Arbeitsgruppe gegründet. Darin sitzen Vertreter des Kreistages, der Verwaltung und Schulleitungen. Die Ergebnisse dieser Arbeit sollen im Herbst 2026 dem Jugendhilfeausschuss und dem Kreistag präsentiert werden. Wer die Details lesen möchte, findet die Vorlage vom 26. Juni 2026 im Informationssystem auf der Homepage der Kreisverwaltung unter www.kreis-ahrweiler.de.

Quelle: Landkreis Ahrweiler – zur Originalmeldung

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