Kita-Leiter treffen sich zum Austausch in Ringen
Im ARE-Gymnasium in Grafschaft-Ringen (Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz) fand kürzlich ein großes Treffen für die Kitawelt statt. Auf Einladung der Kreisverwaltung kamen etwa 100 Trägervertreter und Leitungen aus allen 77 Kindertagesstätten des Kreises zusammen.
Im Zentrum des Tages standen zwei wichtige Themen: Wie läuft das Verfahren für die Betriebserlaubnis ab und wie können Kinder in den Einrichtungen besser geschützt werden. Experten vom Bildungsministerium Rheinland-Pfalz und vom Landesjugendamt hielten dazu Vorträge. Auch die Caritas und die Berufsbildende Schule aus Bad Neuenahr-Ahrweiler unterstützten die Veranstaltung.
Nach den theoretischen Beiträgen am Vormittag wurde es am Nachmittag praktischer. In Workshops und an verschiedenen Informationsständen konnten die Teilnehmer Fragen aus ihrem Alltag klären. Dabei ging es vor allem darum, wie die Zusammenarbeit zwischen den Kitas, den Trägern und den Behörden besser funktionieren kann.
Der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies, der für Landrätin Cornelia Weigand sprach, betonte bei seiner Begrüßung die schwierige Lage. Fachkräftemangel und steigende Anforderungen machen die Arbeit in den Kitas schwerer. Umso wichtiger sei ein vertrauensvolles Miteinander, um gute Bedingungen für die Kinder zu schaffen.
Die Zahlen im Hintergrund sind gewaltig: Aktuell besuchen rund 6.000 Kinder die 77 Einrichtungen im Landkreis. Der Kreis gibt dafür jedes Jahr mehr als 70 Millionen Euro aus seinem Haushalt aus. Horst Gies bezeichnete diese Summe als Investition in die Zukunft und dankte den pädagogischen Fachkräften für ihren täglichen Einsatz.