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Kunsteisbahn am Königssee soll im November wieder öffnen

Besuch der Kunsteisbahn am Königssee (von links): Thomas Schwab, Vorstandsvorsitzender des Bob- und Schlittenverbands für Deutschland (BSD), Innenminister Joachim Hermann, Regierungspräsident Dr. Konrad Schober und Michael Koller, Landrat des Berchtesgadener Landes. Foto: LRA BGL Foto: LRA BGL

Nach schweren Unwettern wird die traditionsreiche Bob- und Rodelbahn wiederaufgebaut. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zeigte sich bei einem Besuch zufrieden mit dem Tempo.

Die Kunsteisbahn in Schönau am Königssee (Landkreis Berchtesgadener Land, Bayern) ist eine echte Institution. Sie wurde bereits 1968 gebaut und gilt als die erste und älteste ihrer Art weltweit. Doch im Jahr 2021 gab es ein großes Problem: Schwere Unwetter und Überschwemmungen zerstörten Teile der Anlage.

Seitdem wird an der Bahn gearbeitet. Kürzlich besichtigte Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann gemeinsam mit Regierungspräsident Dr. Konrad Schober und Landrat Michael Koller die Baustelle. Der Minister war zufrieden damit, wie schnell die Arbeiten vorangehen. Die Anlage wird nicht nur repariert, sondern auch modernisiert, damit sie wieder zukunftsfähig ist.

Das Ziel ist klar: Der erste Bauabschnitt soll fertig werden, damit die Bahn am 11. November 2026 feierlich eröffnet werden kann. Wenn alles nach Plan läuft, finden noch in diesem Jahr die Deutschen Meisterschaften im Skeleton und Rodeln dort statt. Auch der Start für die Herrenrodel wird rechtzeitig fertig, sodass die Rodel-Weltmeisterschaft im Februar 2028 nicht gefährdet ist.

Für den Sport ist die Bahn extrem wichtig. Sie dient als Trainingszentrum für Spitzenathleten und Nachwuchstalente und wird deshalb als Medaillenschmiede bezeichnet. Deshalb hat die Regierung die schnellstmögliche Nutzung zur Priorität gemacht.

Das Ganze kostet viel Geld, wird aber größtenteils aus dem Fonds 'Aufbauhilfe 2021' des Bundes und der Länder bezahlt. Damit die Bahn in Zukunft besser geschützt ist, wird am Klingerbach ein Objektschutz gegen Hochwasser und Muren gebaut. Hier übernimmt der Freistaat Bayern 85 Prozent der Kosten, die restlichen 15 Prozent kommen ebenfalls aus dem Hilfsfonds.

Quelle: Landkreis Berchtesgadener Land – zur Originalmeldung

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