Zum Inhalt springen
newssofort.de

Kunstausstellung in Aitrach: Gisela Weidlich feiert 89. Geburtstag

Copyright und Urheber siehe Aitrach

Die Aitracher Künstlerin Gisela Weidlich präsentierte im Rathaus ihre Werke. Die Vernissage wurde zu einer großen Familienfeier mit Musik und vielen Gästen.

Im Rathaus von Aitrach (Landkreis Ravensburg, Baden-Württemberg) war am 16. Juli 2026 viel los. Die Künstlerin Gisela Weidlich eröffnete dort ihre Ausstellung mit dem Titel „Wenn aus Trümmern Träume werden“. Der Abend war ein besonderes Ereignis, denn die Künstlerin feierte an diesem Tag gleichzeitig ihren 89. Geburtstag. Viele Besucher kamen vorbei, darunter teilweise drei Generationen einer Familie.

Gemeindechef Thomas Kellenberger begrüßte die Gäste und erinnerte an die erste Ausstellung der Malerin im Jahr 2011. Er lobte, dass Kunst und Musik in Aitrach mittlerweile einen festen Platz haben. Die Tochter der Künstlerin, Angelika Maier, hielt eine Rede über den Lebensweg ihrer Mutter. Gisela Weidlich wuchs im Osten von Memmingen auf. In einer Zeit voller Hunger und Not spielten die Kinder damals in den Trümmern und bauten daraus Neues. Diese Erfahrung prägte ihren Weg.

Die Liebe zum Malen entdeckte Weidlich schon früh. Später kamen Familie und Beruf dazwischen, sodass sie erst im Ruhestand wieder richtig Zeit für die Kunst hatte. Sie belegte verschiedene Kurse für Aquarellmalerei und entwickelte einen eigenen Stil. In der Ausstellung konnten die Besucher über 35 Werke sehen. Die Bilder reichen von kräftigen Farben bis hin zu feinen, abstrakten Grafiken. Die Inspiration holte sie sich aus der Natur oder von Fotos.

Für die Musik sorgte die Gruppe „Joy of Voice“. Die fünf Sänger Angelika Maier, Karin Hipp, Karl-Heinz Sroka, André Montalbano und Gabriel Keckeisen traten auf einem Treppenaufgang auf. Das Programm war bunt gemischt: Es gab Klassiker von der Oper über Pop bis hin zu Hits von Elvis Presley und Frank Sinatra. Besonders bewegend waren das Lied „Heast es ned“ von Hubert von Goisern und ein Geburtstags-Ständchen mit dem Song „Halleluja“.

Obwohl es draußen sehr heiß war, war die Stimmung gut. Bürgermeister Kellenberger verriet am Ende, dass bereits ein weiterer Künstler Kontakt zu ihm aufgenommen hat. Es ist also wahrscheinlich, dass bald neue kulturelle Veranstaltungen in der Gemeinde stattfinden.

Quelle: Aitrach – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht

Weitere Meldungen aus Aitrach

Alle ansehen

Aus dem Umkreis: Landkreis Ravensburg

Alle ansehen