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Ravensburg verbietet Rauchfackeln und Konfettikanonen beim Rutenfest

Die Stadtverwaltung warnt vor Pyrotechnik und Konfetti beim diesjährigen Rutenfest. Es geht vor allem um die Sicherheit der Pferde und die Vermeidung von Fehlalarmen.

Beim Rutenfest in Ravensburg (Landkreis Ravensburg, Baden-Württemberg) soll es in diesem Jahr ohne Rauchfackeln und Bengalos zugehen. Die Stadtverwaltung bittet die Besucher ausdrücklich darum, auf diese Dinge zu verzichten.

Der Grund dafür sind die Erfahrungen aus dem letzten Jahr. Besonders am Rutenfreitag wurden in der Marktstraße und auf dem Marienplatz viele Rauchfackeln abgebrannt. Dabei entstand so viel Rauch, dass die Feuerwehr eine Warnung ausspricht: Der Qualm kann Brandmeldeanlagen und Rauchwarnmelder in den Häusern der Umgebung auslösen. Wenn die Feuerwehr wegen solcher Fehlalarme ausrücken muss, fehlen die Einsatzkräfte an anderen Stellen, wo sie vielleicht wirklich gebraucht werden.

Zusätzlich gibt es ein striktes Verbot für Konfettikanonen. In der Vergangenheit wurde beim Festzug am Rutenmontag oft im Bereich des Obertors damit geschossen. Das ist gefährlich, da sich die Pferde im Festzug durch den Knall erschrecken und durchgehen könnten. Zudem machen die Alufolienschnipsel den Boden rutschig, sodass die Tiere den Halt verlieren können. Deshalb sind Konfettikanonen nicht erlaubt.

Die Stadt hofft, dass die Besucher die Warnungen ernst nehmen, um Unfälle und unnötige Einsätze der Rettungskräfte zu vermeiden.

Quelle: Ravensburg – zur Originalmeldung

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