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Künzelsau prüft Standfestigkeit der Grabmale

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Am 8. September werden die Grabsteine auf den Friedhöfen in Künzelsau kontrolliert. Die Stadt will so Unfälle verhindern.

Am Dienstag, den 8. September 2026, finden auf den Friedhöfen in Künzelsau (Hohenlohekreis, Baden-Württemberg) Kontrollen statt. Dabei wird geprüft, ob die Grabmale noch sicher stehen. Die jährliche Prüfung soll verhindern, dass Steine umstürzen und Besucher oder Mitarbeiter verletzen.

Das Problem ist oft das Wetter. Frost, starker Regen oder Bewegungen im Boden können dazu führen, dass die Erde nachgibt. Auch die Verbindung zwischen dem Stein und dem Sockel kann mit der Zeit locker werden. Die Stadtverwaltung muss diese Sicherheit gewährleisten und lässt die Steine deshalb regelmäßig checken.

Für die technische Prüfung kommt ein Fachunternehmen zum Einsatz. Die Experten nutzen ein elektronisches Druckprüfgerät. Dabei drücken sie an der Oberkante des Grabmals mit einer genau festgelegten Kraft gegen den Stein. Ein Grabmal, das richtig aufgestellt und befestigt ist, hält diesem Druck stand, ohne dass etwas kaputtgeht.

Wenn ein Grabmal den Test nicht besteht, klebt das Unternehmen direkt vor Ort einen Warnaufkleber auf den Stein. Die Menschen, denen das Grab gehört, werden danach schriftlich informiert.

Die Mängel müssen dann innerhalb von sechs Wochen von einem Steinmetz-Fachbetrieb behoben werden. Die Friedhofsverwaltung warnt, dass die Grabnutzer für Menschen- oder Sachschäden haften können, wenn ein instabiler Stein einen Unfall verursacht.

Wer Fragen hat, kann die Friedhofsverwaltung der Stadtverwaltung Künzelsau unter der Telefonnummer 07940 129 309 oder per E-Mail an [email protected] erreichen.

Quelle: Künzelsau – zur Originalmeldung

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