Kronberg im Taunus: Klimaschutz-Geld vorerst aufgebraucht
In Kronberg im Taunus (Hochtaunuskreis, Hessen) ist das Interesse an Klimaschutz-Maßnahmen riesig. Viele Menschen haben im ersten Halbjahr 2026 Anträge gestellt. Sie wollen zum Beispiel Photovoltaik-Anlagen auf das Dach setzen, Zisternen bauen oder ihre Häuser energetisch sanieren. Auch Streuobstwiesen sind ein beliebtes Thema.
Doch nun gibt es ein Problem mit dem Geld. Die Stadtverordnetenversammlung hatte im Haushaltsplan für 2026 pauschale Kürzungen beschlossen. Deshalb musste der Magistrat bei vielen freiwilligen Leistungen sparen. Das traf auch die Töpfe für die Klimaförderung. Zuerst wurde nur ein Teil der Gesamtsumme freigegeben. Dieser Betrag ist durch die bisherigen Zusagen nun komplett aufgebraucht.
Wer jetzt einen neuen Antrag stellt, hat kaum noch Chancen auf Geld. Der Magistrat prüft aber im dritten Quartal 2026, ob doch noch weitere Mittel aus dem Budget freigegeben werden können. Wenn das klappt, werden die bereits eingegangenen Anträge nach dem Datum ihres Eingangs abgearbeitet.
Wer im Jahr 2026 leer ausgeht, weil das Geld weg ist, muss nicht aufgeben. Die Stadt lässt zu, dass diese Anträge im nächsten Haushaltsjahr einfach noch einmal eingereicht werden.