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Salzkotten bündelt Kräfte für die Gesundheit

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Zwei große Gesundheitsinitiativen wollen in Salzkotten künftig enger zusammenarbeiten. Ziel ist es, Menschen aller Altersgruppen besser zu erreichen.

In Salzkotten (Kreis Paderborn, Nordrhein-Westfalen) sollen zwei Projekte für mehr Gesundheit künftig Hand in Hand arbeiten. Es geht um die Initiativen „Gesunde Kommune“ und „Glückskinder und Glücksboten“. Bürgermeister Ulrich Berger hat die Verantwortlichen beider Gruppen zu einem Gespräch eingeladen. Er möchte nicht, dass die Projekte nebeneinander herlaufen, sondern dass sie sich gegenseitig unterstützen.

Das Projekt „Glückskinder und Glücksboten“ ist bereits seit 2024 im Ortsteil Scharmede aktiv. Es ist eine Zusammenarbeit der Stadt, der Techniker Krankenkasse (TK), des Kreissportbundes Paderborn e. V., der Grundschule Scharmede und der Vereinsgemeinschaft Scharmede e. V. Die Idee dahinter: Kinder sollen in Gruppen ihr Selbstwertgefühl stärken und besser mit Gefühlen umgehen lernen. Gleichzeitig gibt es Angebote für Menschen ab 60 Jahren, die „Glücksboten“. So sollen Jung und Alt mehr voneinander lernen und die Gemeinschaft im Dorf gestärkt werden. Entwickelt wurde das Konzept von Pia Kühne sowie Gisela und Konrad Buschmeier.

Parallel dazu ist nun auch die „Gesunde Kommune“ in Salzkotten gestartet. Das ist ein Projekt des Kreises Paderborn, der TK und des Kreissportbundes, das es schon seit 2019 gibt. Hier wird geschaut, was die Menschen vor Ort wirklich brauchen. Bisher gab es in Salzkotten eine Bürgerbefragung, die sogenannte „Gesundheitspost“ und eine Gesundheitswerkstatt. In Kürze sollen zudem begleitete Spaziergänge starten. Dabei treffen sich Bürger regelmäßig mit Spazierpaten, um sich zu bewegen und zu plaudern.

Bei einem gemeinsamen Treffen wurde nun deutlich, dass sich die Angebote gut ergänzen. Während die „Glückskinder“ und „Glücksboten“ gezielt Kinder und Senioren ansprechen, ist die „Gesunde Kommune“ für alle Altersgruppen offen. Durch den Austausch wollen die Beteiligten Ideen teilen und Ressourcen besser nutzen, um mehr Menschen in der Stadt zu erreichen.

Wie genau die Zusammenarbeit in den nächsten Wochen aussehen wird und welche gemeinsamen Aktionen geplant sind, wurde bisher nicht im Detail bekannt gegeben.

Quelle: Salzkotten – zur Originalmeldung

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