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Kreis Lippe warnt vor extrem niedrigen Wasserständen

Copyright und Urheber siehe Kreis Lippe

Die Gewässer im Kreis Lippe sind wegen der anhaltenden Trockenheit fast leer. Die Behörden bitten nun alle Bürger, kein Wasser mehr aus den Bächen und Flüssen zu entnehmen.

In den Gewässern im Kreis Lippe (Nordrhein-Westfalen) ist die Lage kritisch. Weil es schon lange nicht mehr richtig geregnet hat, sind die Wasserstände massiv gesunken. Besonders deutlich wird das an der Werre: Am Pegel in Bad Salzuflen-Ahmsen stand das Wasser am 3. August nur noch 26,7 Zentimeter hoch.

Deshalb bittet der Fachbereich Umwelt des Kreises Lippe nun alle Bewohner, auf Wasserentnahmen aus oberirdischen Gewässern zu verzichten. Das betrifft vor allem das Gießen von Gartenflächen. Wer Wasser aus den Bächen pumpt, verschlimmert die Situation für die Natur weiter.

Die Tiere und Pflanzen in und an den Gewässern brauchen das restliche Wasser zum Überleben. Olrik Meyer, der Leiter des Fachbereichs Umwelt, erklärt, dass die Kombination aus wenig Wasser und den hohen Temperaturen die Lebensbedingungen für die Bewohner der Gewässer sehr schnell verschlechtert.

Wer wissen will, wie hoch das Wasser in den größeren Gewässern der Region aktuell steht, kann die Messwerte im Hochwasserportal des Landesumweltamtes nachlesen.

Quelle: Kreis Lippe – zur Originalmeldung

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