Badeverbot am SchiederSee wegen giftiger Blaualgen
Im SchiederSee (Kreis Lippe, Nordrhein-Westfalen) gibt es aktuell ein stark erhöhtes Vorkommen von Blaualgen. Diese Algen sind giftig. Deshalb warnt der Kreis Lippe davor, das Wasser zu berühren. Das gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für Hunde, die mit an den See gebracht werden.
Zusätzlich gibt es ein Problem mit der kanadischen Wasserpest. Diese Pflanze bildet unter der Wasseroberfläche dichte Teppiche, die man von oben oft gar nicht sieht. Das ist gefährlich: Boote können sich in den langen Trieben verfangen und stecken bleiben. Wenn Menschen ins Wasser fallen, besteht die Gefahr, dass sie sich darin verfangen. Das kann zu Panik und im schlimmsten Fall zum Ertrinken führen.
Aus diesen Gründen gilt am SchiederSee ein absolutes Badeverbot. Obwohl Schilder an den Ufern stehen, sind in letzter Zeit wieder mehr Menschen beim Baden aufgefallen.
Um die Lage zu prüfen, wird ein Sachverständiger weitere Proben aus dem See nehmen. Die erste Untersuchung soll voraussichtlich in der Woche ab dem 10. August stattfinden. Eine weitere Probe ist dann in vier Wochen geplant.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.