Kreis Borken: Viele Temposünder bei großen Kontrollen
In der vergangenen Woche hat der Verkehrsdienst der Polizei im Kreis Borken (Nordrhein-Westfalen) eine große Jagd auf Temposünder gestartet. Die Beamten hatten an insgesamt 12 verschiedenen Stellen Messgeräte aufgebaut. Insgesamt haben sie das Tempo von 4.013 Fahrzeugen erfasst.
Besonders dreist war ein Fahrer in Borken. Auf der Ahauser Straße war dort nur eine Geschwindigkeit von 30 km/h erlaubt. Der Mann hielt sich nicht daran und raste mit 54 km/h durch die Straße. Für diesen Fahrer kommen nun harte Strafen auf ihn zu.
Auch außerhalb der Orte wurde zu schnell gefahren. In Isselburg auf der L 606 wurde ein Auto mit 94 km/h gemessen, obwohl dort nur 70 km/h erlaubt waren. Noch krasser war es in Schöppingen auf der L 582. Dort raste ein Fahrzeug mit 128 km/h über die Straße, ebenfalls bei einem Limit von 70 km/h.
Die Bilanz der Kontrollen fällt deutlich aus. Gut 8 Prozent aller gemessenen Autos waren zu schnell. Das Ergebnis sind 76 Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten und 238 Verwarngelder. Drei Fahrer müssen sogar ihr Fahrverbot antreten.
Die Polizei warnt, dass zu hohe Geschwindigkeiten im Kreis Borken immer noch eine der Hauptursachen für schwere Unfälle sind. Dabei werden oft auch Menschen verletzt, die gar nichts für den Unfall konnten. Deshalb wird der Verkehrsdienst auch in der nächsten Woche an verschiedenen Stellen weitermessen.