Krefelder Oberbürgermeister verurteilt Drohnenangriff auf Partnerstadt
In der Nacht zu Freitag wurde die ukrainische Stadt Kropyvnytskyi (Ukraine), eine Partnerstadt von Krefeld, Ziel eines russischen Drohnenangriffs. Die Einschläge richteten an mehreren Stellen Schaden an. Eine Drohne traf ein neunstöckiges Wohnhaus, wobei das Dach in Brand geriet. Eine Person wurde bei dem Vorfall verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Neben dem Wohnhaus wurde auch ein Gelände mit wichtiger Infrastruktur getroffen. An einer weiteren Stelle der Stadt fingen Pflanzen Feuer, zudem wurde ein Bauernhof beschädigt. Die Feuerwehr konnte alle Brände inzwischen löschen.
Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer zeigte sich bestürzt über die Ereignisse. In einem Brief an seinen Amtskollegen Andrij Rajkowytsch, den Bürgermeister von Kropyvnytskyi, verurteilte er die Brutalität des russischen Regimes. Meyer betonte, dass es keine Rechtfertigung dafür gebe, Zivilisten fernab der eigentlichen Frontlinie anzugreifen. Er erinnerte dabei an seinen eigenen Besuch in der Stadt im März 2025, bei dem er sich vor Ort ein Bild von der Lage gemacht hatte.
Der Oberbürgermeister sicherte der Partnerstadt weiterhin Solidarität und Hilfe zu. Er erklärte, dass Deutschland fest an der Seite der Ukraine stehe und dies auch in Zukunft tun werde.
Weitere Angaben zu den Verletzten oder dem genauen Ausmaß der Sachschäden liegen bislang nicht vor.
Quelle: Krefeld – zur Originalmeldung