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Krefeld: Kostenlose Hilfe bei Streit in Pflegeheimen

Wer Probleme mit der Pflegequalität oder dem Essen im Heim hat, muss nicht alleine kämpfen. In Krefeld helfen zwei ehrenamtliche Ombudspersonen bei Konflikten.

In Pflegeheimen, Hospizen oder Werkstätten für behinderte Menschen gibt es oft Reibereien. Ob es um das Essen, die Pflegequalität oder das Geld geht – oft prallen verschiedene Meinungen aufeinander. In Krefeld (Nordrhein-Westfalen) gibt es dafür nun eine Unterstützung: Lale Reinermann und Birgit Aengenendt arbeiten dort seit etwa einem Jahr als ehrenamtliche Ombudspersonen.

Die beiden Frauen fungieren als Vermittlerinnen. Wenn Bewohner oder deren Angehörige Streit mit den Betreibern der Einrichtungen haben, können sie sich an die Ombudsfrauen wenden. Die Aufgabe ist es, bei Beschwerden zu helfen und gemeinsam eine Lösung zu finden, damit sich die Menschen in den Heimen wieder wohlfühlen. Sozialdezernentin Sabine Lauxen betonte kürzlich, wie wichtig dieser Einsatz für die Stadt sei.

Die beiden Helferinnen bringen viel Erfahrung mit. Birgit Aengenendt ist Diplomsozialpädagogin und arbeitet als Pflegeberaterin. Lale Reinermann ist Krankenschwester und Lehrerin. Beide sind der Meinung, dass viele Probleme eigentlich nur durch schlechte Kommunikation oder Missverständnisse entstehen. Ihr Ziel ist es, dass alle Beteiligten respektvoll miteinander umgehen und am Ende niemand sein Gesicht verliert.

Das Angebot ist für alle Betroffenen komplett kostenlos. Hilfe gibt es nicht nur in Pflegeheimen, sondern auch in der Tages- und Nachtpflege, in Kurzzeitpflegen, Wohngemeinschaften oder Einrichtungen der Eingliederungshilfe.

Wer Unterstützung braucht, kann die Ombudspersonen per E-Mail unter [email protected] erreichen. Außerdem stehen Telefonnummern für die direkte Kontaktaufnahme mit Birgit Aengenendt und Lale Reinermann zur Verfügung.

Quelle: Krefeld – zur Originalmeldung

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