Krefeld garantiert Ganztagsplätze für alle Grundschulkinder
In Krefeld (Nordrhein-Westfalen) beginnt nächste Woche das neue Schuljahr 2026/2027. Am Mittwoch, den 2. September, wechseln etwa 1.800 Schüler auf weiterführende Schulen. Davon gehen 750 auf ein Gymnasium, 690 auf eine Gesamtschule und 350 auf eine Realschule. Einen Tag später, am Donnerstag, folgt die Einschulung für rund 2.100 Erstklässler.
Besonders wichtig ist in diesem Jahr die Betreuung nach dem Unterricht. Seit dem 1. August gibt es bundesweit einen gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung für alle Erstklässler. Krefeld geht hier einen Schritt weiter: Jedes Kind von der ersten bis zur vierten Klasse bekommt einen Platz im Offenen Ganztag, wenn die Eltern diesen angemeldet haben.
Um das zu schaffen, hat die Stadt in den letzten Jahren viel investiert. Seit 2018 wurde die Zahl der Plätze von 3.258 auf 5.862 erhöht. Es gibt nun 242 Gruppen statt früher 133. Damit werden aktuell 64 Prozent der Grundschulkinder betreut. Das Ziel ist es, bis 2029 auf 80 Prozent zu kommen.
Damit die Kinder auch satt werden, mussten viele Küchen und Mensen ausgebaut oder neu gebaut werden. Im Jahr 2026 wurden die Arbeiten an der Südschule, der Paul-Gerhardt-Schule, der Grundschule Königshof, der Edith-Stein-Schule, der Schule an Haus Rath und der Astrid-Lindgren-Schule in der Bonhoefferstraße fertiggestellt.
Eine Änderung gibt es zudem bei einem Namen: Die Grundschule Vulkanstraße heißt ab dem 1. August wieder Stahldorfschule. Der Schulausschuss hatte dem Wunsch nach dem alten Namen im Juli zugestimmt.
Insgesamt gehen in Krefeld etwa 35.000 Kinder und Jugendliche auf 64 Schulen. Davon gehören 56 der Stadt. Wer mehr wissen möchte, findet weitere Informationen unter www.krefeld.de/schulen.
Quelle: Krefeld – zur Originalmeldung