Krefeld: Baustelle im Stadtwald für Amphibien-Schutz
Am Montag, den 7. September, starten im Stadtwald (Krefeld, Nordrhein-Westfalen) die Bauarbeiten an der Zufahrtsstraße „An der Rennbahn“. Es geht um den Schutz von Amphibien. Die Stadt lässt dort sogenannte Amphibienstopprinnen einbauen. Das sind Betonrinnen, die quer zur Straße in den Boden eingelassen und mit Gitterrosten abgedeckt sind.
Das System funktioniert so: Über kleine Rampen an den Seiten werden die Tiere in die Rinnen geleitet. Von dort aus können sie die Straße gefahrlos unterqueren. Damit die Tiere überhaupt zu den Rinnen finden, stellt die Stadt auch in Zukunft während der Wanderzeit mobile Zäune auf. Eine gute Nachricht für die Freiwilligen: Das mühsame Absammeln der Tiere und das Eingraben von Eimern entlang der Zäune ist damit nicht mehr nötig.
Wer in der Zeit dort unterwegs ist, muss mit ein paar Einschränkungen rechnen. Fußgänger und Radfahrer werden über einen Waldweg umgeleitet, der parallel zur Straße verläuft. Die Zufahrt vom Europaring zum Rennbahngelände bleibt komplett offen. Wer zur Gastronomie möchte, kommt zwar durch, muss aber damit rechnen, dass es auf der schmalen Straße kurzzeitig zu Behinderungen kommt. Außerdem kann es während der Bauphase lauter werden.
Weitere Angaben zu den genauen Bauzeiten liegen bislang nicht vor.
Quelle: Krefeld – zur Originalmeldung