Konstanz: Polizei findet Diebesgut und Waffe in Wohnungen
Die Polizei in Konstanz (Baden-Württemberg) hat eine Serie von Diebstählen aufgerollt. Alles begann mit einem 35-Jährigen, der bei den Ermittlungen ins Visier der Beamten geraten war. Am Freitag, den 24. Juli 2026, durchsuchten die Polizisten seine Wohnung. Dabei fanden sie mehrere gestohlene Fahrräder, E-Scooter und passendes Zubehör sowie Werkzeug, mit dem man Schlösser aufbrechen kann.
Der 35-Jährige gab bei der Durchsuchung zu, dass er ein gestohlenes Rad von einem 47-Jährigen gekauft hatte. Dieser Mann wiederum soll den Kontakt über einen 38-Jährigen vermittelt haben. Die Staatsanwaltschaft Konstanz handelte schnell und ließ die Wohnungen der beiden anderen Männer ebenfalls durchsuchen. Weil es eilig war, ordnete eine Richterin die Durchsuchungen mündlich an.
In den Wohnungen der beiden Männer machten die Beamten weitere Funde. Sie fanden erneut gestohlene Fahrräder und E-Scooter, die teilweise bereits polizeilich ausgeschrieben waren. Außerdem sicherstellten die Polizisten eine Schreckschusswaffe. In der Wohnung des 38-Jährigen entdeckten die Beamten zudem zwei Taschen voller Aufbruchwerkzeug.
Für den 38-Jährigen ging es nach der Durchsuchung direkt hinter Gitter. Er hatte noch mehrere offene Verfahren, aus denen er Geldzahlungen nicht geleistet hatte. Deshalb nahmen ihn die Beamten fest und brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt.
Ob und inwieweit sich die anderen Beteiligten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.