Königsbrunn sucht Kandidaten für den Kulturpreis 2026
In Königsbrunn (Landkreis Augsburg, Bayern) wird wieder ein Kulturpreis vergeben. Seit 1995 ehrt die Stadt alle zwei Jahre Menschen, die sich im kulturellen Bereich besonders einbringen. Gesucht werden nun Vorschläge für das Jahr 2026.
Geeignet sind Einzelpersonen oder Gruppen, die eine enge Beziehung zur Stadt haben oder ihr Ansehen steigern. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Leistung beruflich oder ehrenamtlich erbracht wurde. Die Bereiche sind breit gefächert: Es geht um Musik, Theater, Tanz, Literatur, Malerei, Grafik, Fotografie, Bildhauerei und Architektur. Aber auch die Heimat- und Brauchtumspflege sowie Wissenschaft und Forschung zählen dazu.
Wer gewinnt, bekommt eine Urkunde und Preisgeld. Das Geld stellt die VR Bank Augsburg-Ostallgäu eG bereit. Zusätzlich gibt es eine Statue der „Brunnenkönigin“. Das Original dieser Figur vom ukrainischen Bildhauer Gregor Kruk steht am Brunnen vor dem Rathaus.
Es gibt zwei Kategorien: den eigentlichen Kulturpreis und den Anerkennungspreis zum Kulturpreis. Wichtig ist, dass man sich nicht selbst vorschlagen darf.
Die Vorschläge müssen schriftlich bis Freitag, den 30. Oktober 2026, beim Kulturbüro am Marktplatz 9 abgegeben werden. Eine Jury wählt dann die Favoriten aus. Diese Jury besteht aus dem ersten Bürgermeister, der ehrenamtlichen Kulturreferentin, Vertretern jeder Stadtratsfraktion sowie einem Vertreter der Bank.
Am Ende entscheidet der Stadtrat in einer nichtöffentlichen Sitzung, wer den Preis erhält. Wann genau die öffentliche Preisverleihung stattfindet und wer die Auszeichnungen bekommt, wird im Jahr 2027 bekannt gegeben.