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Königsbrunn testet am 10. September alle Warnsysteme

Foto: Alfred Zinsmeister

Am Donnerstag um 11 Uhr heulen in Königsbrunn die Sirenen. Es ist ein bundesweiter Probealarm, um die Technik für den Ernstfall zu prüfen.

Am Donnerstag, den 10. September 2026, wird es in Königsbrunn (Landkreis Augsburg, Bayern) laut. Genau um 11:00 Uhr startet ein bundesweiter Probealarm. Dabei werden alle wichtigen Warnwege gleichzeitig getestet, damit im Notfall alles reibungslos funktioniert.

Die Bewohner werden etwa eine Minute lang einen Heulton hören, der auf- und abschwillt. Insgesamt gehen im Landkreis rund 206 Sirenen los. Dieser Ton ist das Signal für eine schwere Gefahr, wie zum Beispiel bei einem großen Brand, einem Giftunfall oder bei Hochwasser. Wer das Signal hört, soll normalerweise das Radio einschalten und auf Durchsagen achten.

Neben den festen Sirenen kommen weitere Mittel zum Einsatz. In Königsbrunn und anderen Orten des Landkreises gibt es 21 mobile Lautsprecheranlagen, sogenannte MOBELAs. Diese können schnell auf Feuerwehrfahrzeuge montiert werden, um gezielt in bestimmten Straßen zu warnen. Auch diese Technik wird am Donnerstag geprüft.

Wer ein Smartphone besitzt, wird vermutlich ebenfalls eine Meldung erhalten. Getestet werden die Warn-App NINA sowie das System Cell Broadcast. Letzteres schickt eine kostenlose Kurznachricht an alle Handys, die gerade in der Funkzelle eingeloggt sind. Die Entwarnung erfolgt dann gegen 11:45 Uhr über dieselben Kanäle.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) möchte wissen, ob die Warnungen auch wirklich angekommen sind. Deshalb gibt es eine Online-Umfrage unter www.warntag-umfrage.de. Dort können die Menschen ihre Erfahrungen eintragen, damit die Behörden Schwachstellen finden und die Systeme verbessern können.

Quelle: Königsbrunn – zur Originalmeldung

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