Königs Wusterhausen startet Gesprächsreihe gegen gesellschaftliche Spaltung
Viele Menschen haben das Gefühl, dass die Gesellschaft immer mehr auseinanderdriftet und die Stimmung in Diskussionen hasserfüllter wird. Gleichzeitig wünschen sich die meisten wieder mehr Vertrauen untereinander. Deshalb gibt es in Königs Wusterhausen (Landkreis Dahme-Spreewald, Brandenburg) eine neue Gesprächsreihe.
Das Ziel ist nicht eine hitzige Debatte, sondern ein echtes Gespräch. Menschen aus der Region sollen in Kleingruppen zusammenkommen und von ihren eigenen Erfahrungen erzählen. Dabei gibt es feste Regeln: Jeder bekommt die gleiche Zeit zum Reden, und die anderen hören zu, ohne zu unterbrechen. Professionelle Moderatoren passen auf, dass alle auf Augenhöhe miteinander sprechen.
Die Reihe besteht aus drei Terminen, die alle im Mehrgenerationenhaus am Fontaneplatz 12 stattfinden. Los geht es am Donnerstag, den 17. September 2026, von 17:00 bis 19:30 Uhr. Beim ersten Treffen geht es darum, wie die Teilnehmer die Veränderungen im Land erleben. Außerdem wird an diesem Abend gemeinsam abgestimmt, welches Thema beim letzten Termin besprochen werden soll.
Der zweite Termin findet am Donnerstag, den 5. November 2026, ebenfalls von 17:00 bis 19:30 Uhr statt. Hier steht die Frage im Mittelpunkt, wie man trotz unterschiedlicher Meinungen weiter miteinander reden kann. Den Abschluss bildet der dritte Termin am Donnerstag, den 3. Dezember 2026, wieder von 17:00 bis 19:30 Uhr, bei dem das zuvor gewählte Thema besprochen wird.
Organisiert wird die Reihe von der Volkshochschule Dahme-Spreewald, dem Mehrgenerationenhaus Königs Wusterhausen und dem Verein Mehr Demokratie e. V. Der Eintritt ist kostenlos, und für Getränke sowie einen kleinen Imbiss ist gesorgt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, man kann einfach vorbeikommen.