Landkreis Dahme-Spreewald kündigt Chef der Verkehrsgesellschaft
Die Gesellschafterversammlung der Regionalen Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald mbH (Landkreis Dahme-Spreewald, Brandenburg) hat eine weitreichende Entscheidung getroffen. In einer Sitzung am 31. August 2026 wurde beschlossen, Siegfried Richter als Geschäftsführer abzusetzen. Die Bestellung wurde widerrufen und der Dienstvertrag ordentlich gekündigt.
Der Grund für den Schritt ist ein zerbrochenes Vertrauensverhältnis. Die Gesellschafter und der Geschäftsführer konnten keine gemeinsame Basis mehr finden, die für eine gute Zusammenarbeit nötig gewesen wäre. Zu den genauen Details der internen Gespräche und zu persönlichen Themen möchte der Landkreis Dahme-Spreewald jedoch nichts sagen.
Die Situation bei der RVS ist derzeit schwierig. Das Unternehmen muss anspruchsvolle Aufgaben in den Bereichen Finanzen, Organisation und Verkehrspolitik bewältigen. Damit das Unternehmen handlungsfähig bleibt und strategische Entscheidungen getroffen werden können, wollte die Gesellschafterversammlung mit der Kündigung eine stabile Grundlage schaffen.
Die RVS ist für den Landkreis eine wichtige Einrichtung, da sie die öffentliche Daseinsvorsorge sicherstellt. In der Mitteilung heißt es, man danke Herrn Richter für seine Arbeit und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute.
Wie es nun mit der Leitung der Verkehrsgesellschaft weitergeht, ist noch nicht bekannt. Die Verantwortlichen haben angekündigt, zu einem späteren Zeitpunkt über die nächsten Schritte zu informieren.