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Köln sucht Kandidaten für die Seniorenvertretung

Wer in Köln lebt und 60 Jahre oder älter ist, kann sich für die Seniorenvertretung bewerben. Die Frist läuft bis Oktober.

In Köln (Nordrhein-Westfalen) wird die Seniorenvertretung (SVK) alle fünf Jahre neu gewählt. Aktuell werden noch Leute gesucht, die kandidieren möchten. Wer mitmachen will, muss mindestens 60 Jahre alt sein und seinen Hauptwohnsitz in der Stadt haben. Eine deutsche Staatsangehörigkeit ist nicht nötig.

Es gibt ein paar wichtige Regeln für die Bewerbung: Man muss bereits seit mindestens drei Monaten in dem Stadtbezirk wohnen, in dem man kandidieren möchte. Wer noch nicht in der Seniorenvertretung ist, muss zudem 20 Unterschriften von anderen Wahlberechtigten aus dem eigenen Bezirk sammeln. Die passenden Formulare dafür gibt es beim Wahlamt.

Die Frist für die Einreichung der Unterlagen endet am Freitag, den 2. Oktober 2026, um 18 Uhr. Die Wahlvorschläge und die Unterschriften müssen im Original beim Wahlamt abgegeben werden. Die Stadt rät dazu, die Papiere schon früher einzureichen, damit Fehler noch korrigiert werden können.

Die Wahl selbst läuft nur per Post. Alle Kölner ab 60 Jahren, die seit dem 19. Oktober 2026 gemeldet sind, dürfen wählen. Die Unterlagen kommen automatisch per Post an die Meldeadresse, man muss also keinen Antrag stellen. Die Briefe sollten zwischen dem 29. Oktober und dem 13. November 2026 im Briefkasten landen. Die Frist für die Rücksendung der Wahlzettel endet am Montag, den 23. November 2026.

In jedem der neun Stadtbezirke werden normalerweise fünf Menschen mit den meisten Stimmen gewählt. Es gibt jedoch eine Sonderregel für Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft: Wenn bereits fünf Deutsche gewählt wurden, kann ein sechstes Mitglied mit ausländischer oder doppelter Staatsangehörigkeit hinzukommen. Das klappt, wenn mindestens zwei Menschen mit nicht-deutscher Staatsangehörigkeit kandidiert haben. Dann zieht die Person mit den meisten Stimmen als sechstes Mitglied ein.

Die Seniorenvertretung arbeitet ehrenamtlich und unabhängig von Parteien oder Religionen. Sie ist die Anlaufstelle für Menschen ab 60 und berät die Stadtverwaltung sowie den Rat, bevor wichtige Entscheidungen für ältere Menschen getroffen werden.

Quelle: Köln – zur Originalmeldung

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