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Köln prüft Umbau der Luxemburger Straße

Die Stadt will den Lärm auf der Luxemburger Straße senken. Nun wird genau untersucht, ob Fahrspuren für Autos wegfallen und Radwege größer werden.

Auf der Luxemburger Straße (Köln) ist es für die Anwohner oft zu laut. Der Verkehrslärm ist dort so hoch, dass die Gesundheit der Menschen gefährdet ist. Im August 2025 hatte die Stadt zwischen dem Barbarossaplatz und der Militärringstraße bereits Tempo 30 eingeführt. Doch ein Gutachten hat gezeigt: Das reicht nicht aus, um die gesetzlichen Grenzwerte einzuhalten.

Deshalb plant die Verwaltung nun eine große Untersuchung. Am Dienstag, den 22. September 2026, wird der Mobilitätsausschuss darüber entscheiden, ob die Stadt eine detaillierte Verkehrsanalyse und eine Zählung der Autos durchführen lässt. Ziel ist es, den Lärm dauerhaft zu senken und den Verkehr zu beruhigen.

Ein mögliches Szenario sieht vor, dass die Straße nur noch eine Spur für Autos in jede Richtung hat. Stattdessen soll Platz für Fahrradstreifen nach Kölner Standard geschaffen werden. Erste Berechnungen zeigen, dass das funktionieren könnte. Je nach Abschnitt könnte die Menge der Autos dann um zehn bis 20 Prozent sinken. Bei Tempo 30 wären es im Schnitt sogar 25 Prozent weniger Verkehr.

Um das genau zu prüfen, soll eine sogenannte Mikrosimulation erstellt werden. Dabei wird am Computer analysiert, wie sich der Verkehrsfluss verändert und ob es zu mehr Staus kommt. Auch die Kreuzungen an der Universitätsstraße, der Arnulfstraße und der Geisbergstraße stehen im Fokus. Dort könnten die Spuren für Rechtsabbieger wegfallen.

Zusätzlich will die Stadt an zehn Kreuzungen die Ampeln ändern. Abbiegende Autos, Radfahrer und Fußgänger sollen nicht mehr gleichzeitig Grün haben. Das soll die Sicherheit erhöhen. Die Stadtbahn behält dabei ihren Vorrang an den Ampeln.

Die Kosten für diese Planungen sind hoch. Für die Computersimulation rechnet die Stadt mit rund 250.000 Euro, für die Zählung der Fahrzeuge mit weiteren 20.000 Euro.

Ob die Pläne tatsächlich so umgesetzt werden, entscheidet nun der Ausschuss.

Quelle: Köln – zur Originalmeldung

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