Köln: Bundespolizei nimmt Messer und Pfefferspray sicher
Am vergangenen Wochenende war die Bundespolizei in Köln (Nordrhein-Westfalen) besonders präsent. Die Beamten wollten Gewaltkriminalität vorbeugen und erhöhten deshalb den Kontrolldruck in der Stadt. Sie kontrollierten die Ausweise von mehr als 500 Menschen.
Bei diesen Durchsuchungen stießen die Polizisten auf gefährliche Dinge, die die Menschen nicht bei sich haben durften. Insgesamt 21 Menschen verstießen gegen die geltenden Verbote. Die Beamten nahmen zwölf Messer und zwölf Sprühgeräte mit Reizstoffen sicher. Außerdem fanden sie einen Nothammer.
Alle Menschen, die diese Gegenstände bei sich hatten, waren Männer. Sie waren zwischen 14 und 59 Jahre alt. Die Polizei konnte so verhindern, dass diese Dinge bei einem Streit oder einer Schlägerei als Waffen benutzt werden.
Neben den Waffen gab es weitere Treffer bei den Kontrollen. Die Beamten stellten fest, dass 22 der kontrollierten Menschen bereits zur Fahndung ausgeschrieben waren. Gegen einen dieser Männer lag sogar ein Haftbefehl vor.
Die Bundespolizei wertet den Einsatz als Erfolg. Durch die starke Präsenz wurden gefährliche Gegenstände aus dem Verkehr gezogen. Die Ermittlungen zu den einzelnen Verstößen dauern an.
Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung